von Bernd Skalmowski
Stellung nach 27. Dxd6?? Hier griff die WGM daneben und spielte Tae8. Welcher Zug hätte unmittelbar gewonnen?
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27…Td8 mit sofortigem Gewinn wegen der Grundreihenschwäche von Weiß.

von Bernd Skalmowski
Stellung nach 27. Dxd6?? Hier griff die WGM daneben und spielte Tae8. Welcher Zug hätte unmittelbar gewonnen?
27…Td8 mit sofortigem Gewinn wegen der Grundreihenschwäche von Weiß.

von Bernd Skalmowski
Stellung nach 16. … h6. Ich spielte hier den Springer nach f3 zurück, es gab einen aussichtsreicheren Zug, welchen?
17.Se6 Sf6 18.Dc2 Lxe6 19.dxe6 e4 20.exf7+ Kxf7 mit immer noch leichtem Vorteil für Weiß.

Auch in diesem Jahr lebt unsere Tradition fort: Bereits zum 38. Mal richten wir die Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft aus! Nach bewährtem Muster spielen wir am 27. Juni 2026 ein gemeinsames Turnier mit Vereins- und Hobbyspielern, küren am Schluss jedoch zwei Stadtmeister und weitere Preisträger in den einzelnen Kategorien. Die Teilnehmerzahl ist wiederum auf 50 Spieler begrenzt. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Turnier relativ schnell ausgebucht ist. Eine rechtzeitige Anmeldung wird also empfohlen, denn es gilt das Motto: Wer zuerst kommt, mahlt (oder spielt …) zuerst.
Alle Einzelheiten finden sich in der Ausschreibung.
Ralf Schöngart
Das Auswärtsspiel beim Stader SV IV begann verheißungsvoll für uns, denn schon nach einer Stude und 18 Zügen hatte Thomas Höhle an Brett 2 seinen Gegner zur Aufgabe gezwungen, nachdem er mit zwei Figurengewinnen in Vorteil gegangen war.
Etwas schwerer tat sich Hans-Peter Tödter an Brett 3, der seinem in fast Blitztempo spielenden Kontrahenten ein Springergeschenk gemacht hatte. Mit Hilfe einer kleinen taktischen Falle holte er sich aber die Figur zurück. Der Stader machte wenige Züge später ein Gegengeschenk in Form eines Läufers und gab die Partie nach 75 Minuten im 39.Zug auf. Zwischenstand 2:0.
Als es schon nach einem deutlichen Sieg für uns aussah, konnte Stade IV durch einen Doppelschlag nach etwa zwei Stunden zum 2:2 ausgleichen! Frank Siewert war an Brett 6 in einer undurchsichtigen Partie in einen Mattangriff geraten, und Helmut Blanck musste seine Partie an Brett 4 in anfänglich ausgeglichener Stellung nach einem Figurenverlust aufgeben.
Zu unserer Beruhigung schaffte Björn Walther an Brett 5 einen schön herausgespielten Sieg. Björn profitierte nach Abtausch fast aller Figuren in einem Turmendspiel von seiner besseren Bauernstruktur. Ihm gelang die Bildung eines Doppelfreibauern. Den absehbaren Durchmarsch wollte sich der Stader nicht mehr zeigen lassen und gab auf.
Stefan Klein an Brett 1 sicherte uns den letzten halben Punkt zum Mannschaftssieg. Er konnte früh einen Mehrbauen auf der d-Linie gewinnen und setzte seine Strategie darauf, diesen Freibauern zu verwerten. Der Bauer zog gefährlich weit nach vorne. Stefan gab den Freibauern wieder her und konnte dafür zwei neue Freibauern bilden. Sein Turm stand jedoch ungünstig und konnte den Vorstoß nicht absichern. Die Abwicklung ins Remis war nicht mehr zu verhindern.
Mit dem knappen 3,5:2,5-Sieg bleiben wir an der Tabellenspitze der Bezirksklasse West. Auf den Fersen ist uns weiter der SK Verden II, der uns mit Siegen in seinen letzten beiden Spielen noch ein- oder überholen kann, denn wir spielen nur noch einmal (am 12. April gegen SK Springer Rothenburg II) und haben den letzten Spieltag frei.
Hans-Peter Tödter
Als Tabellenletzter waren wir Sonntag beim Spitzenreiter SK Kirchweyhe 3 zu Gast. Der Topfavorit trat mit fünf Titelträgern an. Bei einer durchschnittlich über 400 Punkte besseren DWZ rechneten wir uns recht wenig Chancen aus, dennoch war der Kampf enger als es das Endergebnis vermuten lässt.
Fangen wir mit den positiven Ergebnissen an. An Brett 1 traf Justus Ibe mit Weiß auf einen FIDE-Meister (FM). Aus der Trompowsky-Eröffnung heraus ergab sich eine ausgeglichene Stellung. Das Gleichgewicht wurde im Verlauf der Partie nie ernsthaft gestört. In einem Turmendspiel hatten beide Parteien Freibauern auf den unterschiedlichen Flügeln. Da jedoch keiner der beiden Kontrahenten entscheidenden Vorteil herausarbeiten konnte, endete die Partie friedlich mit einem Unentschieden. Eine starke Leistung von Justus!
An Brett 4 zeigte Frank Schildt ebenfalls eine tolle Leistung. Trotz einer Minderqualität konnte er dank eines geschickt platzierten Läuferpaars die Stellung im dynamischen Gleichgewicht halten. Der Candidate Master (CM) fand keine Hebel, um in die Stellung von Frank einzudringen und ihn vor ernsthafte Herausforderungen zu stellen. Nachdem die Zeitkontrolle erreicht war, hatte der CM ein Einsehen und bot von sich aus das Remis an, was Frank folgerichtig und zufrieden annahm.
An den anderen Brettern konnten wir lediglich vorfeiertägliche Ostereier einsammeln.
An Brett 2 wehrte sich Ralf Schöngart am längsten. Gegen eine WIM opferte Ralf eine Leichtfigur für zwei Bauern und aktives Spiel. Lange Zeit konnte er seine Gegnerin vor Aufgaben stellen und die Stellung ausgeglichen halten. Schlussendlich musste er sich nach 5 Stunden aber doch geschlagen geben und der Titelträgerin zum Sieg gratulieren.
Bernd Skalmowski hatte an Brett 3 nach der Eröffnung eine aussichtsreiche Stellung gegen eine WGM erreicht, die es ihm erlaubte, einen Königsangriff zu starten. Seine Gegnerin bot ihm den Damentausch an, was er angesichts der attraktiven Angriffsmöglichkeiten ablehnte. Leider konnte seine Gegenspielerin im weiteren Verlauf ihre Stellung sukzessive verbessern und in ein Turmendspiel mit einem Mehrbauern abwickeln. Ab dann lief es für die WGM wie geschmiert und als ein weiterer Bauer „abtrünnig“ wurde, gab Bernd die Partie auf.
An Brett 5 sah sich Torsten Damm ab Zug drei mit einer Zugfolge konfrontiert, die ihm so noch nicht über den Weg gekommen war. Die Folge war, dass sich der FIDE-Meister zu einem frühen Zeitpunkt über einen Mehrbauern freuen konnte. Dennoch ließ sich Torsten nicht beirren und versuchte das Beste aus der Stellung rauszuholen. Es entwickelte sich ein Stellungstyp, in dem Schwarz präzise agieren musste. Im 33. Zug unterlief dem FM ein einzügiger Einsteller. Da keine Falle erkennbar war, griff Torsten zu und schnappte sich die angebotene Qualität. Sichtlich konsterniert schüttelte der Kirchweyher den Kopf. In der Folge entwickelte er jedoch einen gefährlichen Königsangriff. Angesichts knapper Zeit waren nun „einzige“ Züge zu finden. Im 36. Zug wurde es immer komplizierter und Torsten griff daneben. Zwei Züge später war die Stellung verloren. Zu allem Überfluss überschritt Torsten auch noch die Zeit.
Curd-Liam Hiersche hatte es an Brett 6 ebenfalls mit einem DWZ-Schwergewicht zu tun. Aus der Eröffnung heraus konnte Curd-Liam eine Initiative am Königsflügel entwicklen, die seinen Gegenüber einiges an Kopfzerbrechen bereitete. Langfristig zahlte sich jedoch die größere Routine aus und der Kirchweyher konnte den materiellen Vorteil verwerten, den er sich im Endspiel erarbeitet hatte.
Am 7. Brett spielte Peter Rußi zunächst eine grundsolide Partie, die sich lange Zeit in der Remisbreite bewegte. Im Übergang vom Mittelspiel wähnte er sich sogar im leichten Vorteil. Leider überzog er in der Folge die Stellung und die Partie kippte zugunsten des Gegners. Auch hier machte sich der Spielstärkeunterschied erst in der späten Phase der Partie bemerkbar.
Ralph Bernhard an Brett 8 machte es seinem Kontrahenten ebenfalls nicht einfach. Zwar hatte der Kirchweyher Gegenüber frühzeitig das Läuferpaar für sich reklamieren können, musste aber mit der schlechteren Bauernstellung vorlieb nehmen. Auch hier ein ähnliches Bild: Lange Zeit eine ausgeglichene Stellung, aber je näher die Zeitkontrolle kam, desto mehr setzte sich die Erfahrung und Routine durch, so dass auch diese Partie verloren ging.
Fazit: Auch wenn das Resultat von 7:1 zugunsten der Kirchweyher am Ende deutlich ausfiel, waren die Partieverläufe deutlich enger. Somit hat das Team eine lobenswerte Einstellung und – trotz der Underdog-Rolle – einen guten Kampfgeist bewiesen. Das lässt für den Endspurt im Abstiegskampf hoffen.
Torsten Damm
von Stefan Klein
In dieser Stellung spielte ich mit weiß am Zug 53. Tb6. Das erwies sich in der nachträglichen Analyse als klarer Fehler, denn damit kam ich über das Remis nicht hinaus. Meine Übervorsichtigkeit (wegen des schwarzen h-Bauern) stand mir hier im Weg. Welcher Zug hätte stattdessen den Gewinnweg eingeleitet?
53. Ta4 bringt den Turm hinter den a-Bauern und sichert den Vormarsch. Schwarz darf den Turm mit 53. … Txa4 nicht abtauschen. Der schwarze König kommt zwar ins Quadrat des doppelten a-Bauern, doch mit nach 54. bxa4 Kd7 wird mit 55. e5 (!) ein zweiter Freibauer gebildet. Schwarz kann nur einen aufhalten und verliert. Die besten Züge für Schwarz wären vermutlich 53. …Tc2 oder Td2. Die Analyse zeigt jedoch, dass die beiden verbundenen Freibauern – nunmehr unterstützt durch den Turm – bei genauem Spiel von Weiß nicht mehr aufzuhalten sind.

Am gestrigen Sonntag wurde das Viertelfinale im diesjährigen Bezirks-Dähnepokal (BDP) ausgetragen. Auf Wunsch meines Gegners von der SG Niederelbe fand unsere Partie in Buxtehude statt. Somit musste er nicht die weite Fahrt nach Schneverdingen, wo die anderen Paarungen gespielt wurden, auf sich nehmen – gerade bei den aktuellen Spritpreisen eine vernünftige Entscheidung!
Mein Gegner wählte als Weißer das Londoner System und es entstand eine relativ ruhige Stellung. Nach einer Unachtsamkeit büßte ich einen Bauern ein, konnte jedoch im weiteren Verlauf durch eine kleine Taktik eine Qualität gewinnen. Allerdings bekam Weiß dafür zwei gefährliche verbundene Freibauern, die ich letztlich auch nicht vernünftig stoppen konnte und die somit für die Entscheidung sorgten.
Damit findet das Halbfinale im BDP dieses Jahr ohne Buxtehuder Beteiligung statt.
Ralf Schöngart
Am 01.03.2026 stand der 6. Spieltag dieser Saison an. Die SF Buxtehude empfingen den Post SV Uelzen 2, welche in geschwächter Besetzung antraten. So waren wir an den meisten Brettern DWZ-technisch sogar leicht favorisiert oder zumindest auf Augenhöhe.
Es Begann aber mit einem Rückschlag an Brett 7 von Alexander Struck, welcher sich gegen seinen jugendlichen Gegner geschlagen geben musste. Auch Bernd Skalmowski an Brett 3 musste die Niederlage hinnehmen. Er schaffte es zwar, ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern herbeizuführen, die zwei verbundenen Freibauern seines Gegners erwiesen sich allerdings schließlich doch als gewinnbringend.
Den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte Frank Schildt an Brett 4, welcher seinem Gegner zunächst einen Bauern abknöpfen konnte und diesen Vorteil nach und nach auszubauen wusste. Ralph Bernhard an Brett 8 steuerte ein solides Remis zum 1,5:2,5 bei. Torsten Damm an Brett 6 kam zwar gut aus der Eröffnung, verlor allerdings durch eine taktische Ungenauigkeit einen Bauern. Nach langem Kampf musste er schließlich kapitulieren.
Justus Ibe an Brett 1 kam nicht gut aus der Eröffnung raus. Er kämpfte sich jedoch zurück und es entstand ein ausgeglichenes Endspiel. Hier wollte der Buxtehuder schlussendlich aber zu viel. In Zeitnot entschied er sich dazu, weiterzuspielen, anstatt die Zugwiederholung einzugehen, die zum Remis geführt hätte, übersah dabei allerdings eine Taktik, die die Niederlage unausweichlich machte. Damit stand es 1,5:4,5 und die Niederlage stand fest.
Daran änderte auch der Sieg von Ralf Schöngart an Brett 2 nichts, der durch einen starken vorgerückten Freibauern eine Qualität und einen Bauern gewinnen konnte, was er schließlich nach langer Gegenwehr seines Gegners zum vollen Punkt verwerten konnte. Nach etwa 5,5 h Spielzeit musste schließlich Martin Winkelmann an Brett 5 seine Partie aufgeben, womit eine deutliche 2,5:5,5 auf der Ergebnistafel stand.
Mit dieser Niederlage verweilen wir mit 3 Mannschaftspunkten weiterhin auf dem letzten Platz und unsere Abstiegswahrscheinlichkeit ist laut Liga Orakel auf 93% gestiegen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Justus Ibe
Am 6. Spieltag der Bezirksklasse West war unsere 2. Mannschaft Gastgeber für BW Buchholz II. Als Tabellenführer konnten wir entspannt zur Sache gehen – und tatsächlich wurde es erneut ein erfolgreicher Tag. Da die Gäste ihr Brett 3 (bei uns Volker Harms) nicht besetzen konnten, stand es von Beginn an 1:0 für die Schachfreunde.
Die beiden Weißpartien an Brett 4 (Björn Walther) und Brett 2 (Hans-Peter Tödter) endeten nach knapp zwei Stunden Spielzeit mit Remis. Björn spielte eine solide Colle-Eröffnung und ließ seinem Gegner keine größere Entfaltung, kam in einer relativ geschlossenen Stellung selbst nicht in Vorteil, so dass das Unentschieden nach 32 Zügen konsequent war. Der Gegner von Hans-Peter agierte in einer königsindischen Eröffnung passiv und verhinderte mit defensiven Zügen sämtliche Durchbruchsversuche. O-Ton Hans-Peter: „Ich fühlte mich wie ein Boxer, der von seinem Kontrahenten ständig geklammert wird‘. So war die Stellung nach 22 Zügen völlig verkeilt und das Remis unausweichlich.“
Zwischenstand damit 2:1. Nur 15 Minuten später aber punktete unser Nachwuchstalent Kai Neacsu an Brett 5. Sein Gegner setzte ihm das Londoner System vor. Nach dem Eröffnungsgeplänkel ging Kai zu einem Königsangriff über, verzichtete kaltblütig auf die eigene Rochade, öffnete sich die h-und g-Linie für seine Türme und setzte seinen erwachsenen Gegner nach 35 Zügen matt. Eine großartige Leistung!
Nach knapp drei Stunden Spielzeit beendete auch Peter Rußi an Brett 6 seine Partie mit einem Sieg. Sein Gegner hatte in schon schlechterer Stellung einen Läufer für Königsangriff geopfert, verlor aber alsbald noch einen Springer und wurde im 30.Zug mattgesetzt.
Den Abschluss machte Stefan Klein an Brett 1 mit einem sicheren herausgespielten Remis. O-Ton Stefan: „Die Partie kam nach Zugumstellung in die Owen-Verteidigung. Durch die ungleichen Rochaden entstand eine asymmetrische Stellung mit viel Spannung und beiderseitigen Angriffschancen, die mir viel Konzentration abverlangte. Beim Übergang ins Endspiel konnte ich nach dem Damentausch einen Bauern gewinnen. Wegen der ungleichfarbigen Läufer und der zahlreichen taktischen Drohungen (auf beiden Seiten) willigte ich in das Remisangebot meines Gegners ein.“
Endstand also 4,5:1,5. Wir halten mit 11 Punkten weiter die Spitze in der Bezirksklasse West vor dem SK Verden II mit 9 Punkten!
Hans-Peter Tödter
von Justus Ibe
Ich hatte zuvor die Möglichkeit, mit Lc6 in die Stellungswiederholung und somit ins Remis einzuwilligen. Ich spielte jedoch h5??, wonach Weiß einen klaren Gewinnzug hat.
Lxd5 nebst Lf7 und Gewinn von g- und h-Bauer
