Ein heißes Turnier

Die 38. Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft war ein wahrlich heißes Turnier. Nicht nur wegen der 36 Grad Außentemperatur (!), sondern auch wegen des spannenden Verlaufs. Gespielt wurde wiederum in der tollen Bogenhalle des Schützenvereins Altkloster. Bessere Spielbedingungen kann man sich für ein Schnellturnier nicht wünschen. Und durch die Größe der Halle war auch die Temperatur einigermaßen erträglich. Erfrischungen und kleine Speisen (incl. selbstgebackenem Kuchen und Muffins!) wurden vom stets freundlichen „Service-Team“ Susanne Drews und Daniela Peters angeboten. Leider gab es ein paar kurzfristige Absagen (meist krankheitsbedingt, aber auch wegen Terminüberschneidungen), aber von den 50 zur Verfügung stehenden Plätzen waren immerhin 44 besetzt. Keine schlechte Quote. Besonders erfreulich finde ich, dass dieses Mal 5 Frauen dabei waren und sogar 12 sog. Hobbyspieler den Mut hatten, sich mit den vermeintlichen Cracks zu messen. Auf Jugendliche mussten wir allerdings in diesem Jahr verzichten. Aufgrund der Außentemperaturen wurde das Turnier von den geplanten 9 Runden auf 7 Runden verkürzt, was von den Teilnehmern dankbar angenommen wurde.

Das besondere an diesem Turnier ist, dass die Startrangliste willkürlich ausgelost wird und Wertungszahlen keine Rolle spielen. So kann es schon in den ersten Runden zu Paarungen kommen, die man eigentlich erst später erwartet hätte. Trotz einiger Überraschungen zu Beginn nahm das Turnier jedoch den erwarteten Verlauf. Bei den Vereinsspielern startete Jay Kneip mit 6 aus 6. In der letzten Runde kam es dann zum „Showdown“ gegen seinen Vereinskollegen vom TV Fischbek und Titelverteidiger Jürgen de Voogt, der 5 Punkte aufwies. In einer spannenden Partie konnte sich der Vorjahressieger durchsetzen, somit hatten also beide 6 Punkte auf dem Konto. Die Buchholzwertung entschied dann zugunsten von Jay Kneip, der damit nach 2024 seinen zweiten Titel in Buxtehude holte. Auch im Verfolgerfeld ging es eng zu. Mit einem Sieg in der letzten Runde sicherte sich mit 5,5 Punkten Arend Brümmel vom Stader SV Platz 3.

Noch knapper ging es bei den Hobbyspielern zu. Gleich 4 Spieler erzielten 4,0 Punkte, drei von ihnen hatten sogar mit 22,5 Buchholzpunkten auch noch die gleiche Zweitwertung. Hier musste also die dritte Wertung über die Platzierungen entscheiden. Die Nase vorn hatte mit 10,75 Punkten in der Sonneborn-Berger-Wertung  Lasse Schodra und wurde damit neuer Buxtehuder Stadtmeister der Hobbyspieler. Nur 0,75 Punkte zurück wurde Jörg Löschen Zweiter, weitere 0,5 Punkte dahinter kam Philip Funke auf den dritten Platz. Von den 9 teilnehmenden Schachfreunden wurde nach einem „Fehlstart“ mit einem tollen Endspurt (4 aus 4!) und insgesamt 5 aus 7 Justus Ibe bester SFB’er auf Platz 6.

Bei der Siegerehrung gab es Blumen für das tolle Catering-Team, ein „Merci“ für die teilnehmenden Damen (die aus Fleisch und Blut …) und einen kleinen Trostpreis für den Letzten. Und wie immer wurde am Schluss ein Lottoschein mit den Zahlen dieser Veranstaltung verlost. Der ging in diesem Jahr an Maxi Surkus.

Einen ausführlichen und lesenswerten Bericht hat der neue Stadtmeister auf der Seite des TV Fischbek veröffentlicht.

Trotz der Hitze hat es allen Teilnehmern wieder viel Spaß gemacht. Einige haben ihr Kommen für das nächste Jahr schon angekündigt.

Ralf Schöngart

 

Fakten:

44 Teilnehmer

  5 Frauen

12 Vereine

12 Hobbyspieler

Endstand

Anmeldung

Fast Pünktlich

Gespanntes Warten

Jetzt geht’s looos!

Das stets freundliche Catering-Team

Die richtige Würze.

„Belohnung“ nach der Mittagspause.

Stefan Klein – Martin Winkelmann

Das Spitzenbrett unter Beobachtung.

Erfahrung pur.

Tiefes Grübeln.

Justus Ibe starker 6.

Merci für die Damen.

Dritter: Philip Funke

Platz 2 an Jörg Löschen

Dritter Platz Arend Brümmel.

Zweiter Platz Jürgen de Voogt.

Die Meister: Jay Kneip und Lasse Schodra.

Buxtehuder Stadtmeisterschaft – Update

Trotz hochsommerlicher Temperaturen fanden sich 44 Spieler*innen am 27.06.26 ein, um die 38. Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft zu bestreiten. Unter Ihnen erfreulicherweise 5 Frauen und sogar 12 Hobbyspieler! Gespielt wurde wiederum in der tollen Bogenhalle der Schießsportanlage des Schützenvereins Altkloster. Aufgrund der Witterung wurde beschlossen, das Turnier auf 7 Runden zu verkürzen.

Bei den Vereinsspielern konnte sich – trotz einer Niederlage in der letzten Runde gegen den Titelverteidiger – mit 6,0 Punkten Jay Kneip vom TV Fischbek durchsetzen und sich den Titel des Buxtehuder Stadtmeisters sichern. Punktgleich, aber mit der etwas schlechteren Buchholzwertung, kam der Titelverteidiger Jürgen de Voogt (ebenfalls TV Fischbek) auf den 2. Platz. Das „Treppchen“ wurde komplettiert von Arend Brümmel (Stader SV), der 5,5 Punkte erzielte.

Bei den Hobbyspielern gab es den knappsten vorstellbaren Zieleinlauf: Gleich 3 Spieler kamen auf 4,0 Punkte und 22,5 Buchholzpunkte! Hier musste also die zweite Feinwertung entscheiden. Die Nase vorn hatte schließlich Lasse Schodra, der damit neuer Buxtehuder Stadtmeister der Hobbyspieler wurde. Nur 0,75 Sonneborn-Berger-Punkte dahinter belegte Jörg Löschen Platz 2, dicht gefolgt (0,5 Punkte zurück) von Philip Funke auf dem dritten Platz.

Einen ausführlichen Bericht mit der Endtabelle sowie einigen Fotos gibt es auf dieser Seite in der Rubrik Stadtmeisterschaft.

Ralf Schöngart

DWZ-Auswertung der VM

Direkt nach Beendigung der SFB-Vereinsmeisterschaft liegt bereits die DWZ-Auswertung vor. Trotz der anstehenden DWZ-Reform hat der Wertungsreferent des Schachbezirkes Lüneburg die Auswertung in Windeseile erstellt. Ein großes Dankeschön an Marc Perrey!

Ralf Schöngart

Sportlerehrung Buxtehude

Am 4. Juni fand die jährliche Sportlerehrung der Hansestadt Buxtehude statt. Zum ersten Mal wurde diese Veranstaltung in der neuen Halle Nord durchgeführt. Geehrt wurden insgesamt 128 Athletinnen und Athleten für ihre im Jahr 2025 erzielten Leistungen. Vertreten war die ganze Bandbreite des Breitensports in Buxtehude: Über Rhönradturnen, Kickboxen, Leichtathletik, Triathlon, Schießsport, Blasrohrschießen, Pétanque, Schach, Beachvolleyball, Ultralauf und Tischtennis war alles vertreten. Von den SFB erhielt Ralf Schöngart für seinen 6. Platz bei der ACO-Senioren-Weltmeisterschaft die Sportauszeichnung in Gold. Es ist immer wieder interessant, Sportler*innen aus den verschiedensten Bereichen kennenzulernen. Souverän und unterhaltsam moderiert wurde die Veranstaltung wieder von der Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt.

 

Man kennt und schätzt sich seit Jahren: Ralf Schöngart und Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt

Ralf Schöngart

 

SFB – Jubiläum

Wir feiern Geburtstag: 40 Jahre Schachfreunde Buxtehude! Dazu haben wir am 9. Mai einen besonderen Ehrengast eingeladen, den Schach-Bundestrainer der Männer, Großmeister Jan Gustafsson. Ab 14 Uhr wird es eine „Plauderstunde“ mit dem auch für seine Live-Kommentierungen bekannten Großmeister geben. Anschließend tritt er simultan gegen 20 Spieler der Schachfreunde an. Interessierte und Gäste sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen in der Begegnungsstätte Altkloster, Hauptstr. 30 in Buxtehude zu besuchen. 

Ralf Schöngart

Lisa’s Open

Am ersten Mai-Wochenende wurde in Winsen/Luhe die Bezirks-Schnellschach-Einzelmeisterschaft (BSSEM) ausgetragen. Besser bekannt ist dieses Turnier unter dem Namen „Lisa’s Open“. Gespielt wurden wiederum an zwei Tagen 11 Runden in den schönen Räumlichkeiten des Marstalls, bestens organisiert vom SV Winsen. 

Leider waren von den insgesamt 27 Teilnehmern dieses Mal nur zwei SFB’er am Start. Justus Ibe mischte das ganze Turnier in der erweiterten Spitze mit. Durch einen Sieg in der letzten Runde belegte Justus mit starken 6,5 Punkten den 6. Platz der Gesamtwertung, in der gesonderten Bezirkswertung reichte es sogar als Dritter für einen Platz auf dem Treppchen. Einen rabenschwarzen Samstag erwischte Ralf Schöngart. Mit nur einem Punkt aus 5 Runden verdiente sich der Buxtehuder in der letzten Runde des Tages sogar das Freilos. Am Sonntag dann ein bisschen Wiedergutmachung: 4 aus 5 ergaben insgesamt 6 Punkte und Tabellenplatz 12. Der unter der Flagge von Eintracht Munster startende Stefan Lehmkuhl landete mit 5 Punkten auf Platz 19.

Ralf Schöngart

Internationaler Seniorencup

178 Spieler aus 13 Nationen, unter ihnen 15 Titelträger, versammelten sich vom 18. April bis 26. April zum 14. Internationalen Seniorencup am Tegernsee. Gespielt wurde wiederum im schönen Seeforum in Rottach-Egern direkt am Tegernsee. Die Spielbedingungen und die Organisation waren wie immer hervorragend. Leider gab es aufgrund technischer Probleme in diesem Jahr keine Anzeige der Zwischenstände, aber das war zu verschmerzen.

Mein Turnier stand unter dem Motto „Schwach begonnen und dann stark nachgelassen“. Ich startete mit zwei Remisen gegen ELO 1778 und ELO 1796. Die dritte Runde konnte ich gegen einen Schweizer mit ELO 1860 gewinnen. In Runde vier dann der nächste Sieg (ELO 1896). Mit drei aus vier ins Turnier zu gehen, hört sich ja nicht sooo schlecht an. Dann die erste Niederlage in Runde 5 gegen ELO 2113. Den dritten Sieg schaffte ich in Runde 6 gegen ELO 1924. Vier aus sechs ist immer noch in Ordnung. Aber dann kam mein „Schlussspurt“ mit der großen Rochade: Drei Nullen in Folge (ELO 2104, ELO 1934 und ELO 1863). Mit 4 Punkten aus 9 Runden erzielte ich damit mein schwächstes Ergebnis bei diesem Turnier. „Belohnt“ wurde ich dafür mit einem satten Minus bei ELO und DWZ.

Ganz anders lief es bei der zweiten SFB’erin Sigrun Naumann. Bei jeder Partie ging sie als krasse Außenseiterin ans Brett, lieferte den teilweise deutlich höher bewerteten Gegnern aber beherzte Kämpfe. Am Ende standen starke zwei Punkte zu Buche! Sigrun konnte sich über einen deutlichen DWZ-Zuwachs freuen und verpasste die „magische 1000’er Grenze“ nur hauchdünn.

Das Turnier war sehr gut organisiert. Selbst Petrus verwöhnte uns mit strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen, so dass wir schöne Ausflüge unternehmen konnten. Abends dann die obligatorischen gemütlichen Runden mit lieben Freunden bei leckerem Essen und dem einen oder anderen Kaltgetränk 😉  Und das ist es doch, was so ein Turnier erst ausmacht!

Ralf Schöngart

Save the Date

Auch in diesem Jahr lebt unsere Tradition fort: Bereits zum 38. Mal richten wir die Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft aus! Nach bewährtem Muster spielen wir am 27. Juni 2026 ein gemeinsames Turnier mit Vereins- und Hobbyspielern, küren am Schluss jedoch zwei Stadtmeister und weitere Preisträger in den einzelnen Kategorien. Die Teilnehmerzahl ist wiederum auf 50 Spieler begrenzt. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Turnier relativ schnell ausgebucht ist. Eine rechtzeitige Anmeldung wird also empfohlen, denn es gilt das Motto: Wer zuerst kommt, mahlt (oder spielt …) zuerst. 

Alle Einzelheiten finden sich in der Ausschreibung.

Ralf Schöngart

Leistung besser als das Resultat

Als Tabellenletzter waren wir Sonntag beim Spitzenreiter SK Kirchweyhe 3 zu Gast. Der Topfavorit trat mit fünf Titelträgern an. Bei einer durchschnittlich über 400 Punkte besseren DWZ rechneten wir uns recht wenig Chancen aus, dennoch war der Kampf enger als es das Endergebnis vermuten lässt.

Fangen wir mit den positiven Ergebnissen an. An Brett 1 traf Justus Ibe mit Weiß auf einen FIDE-Meister (FM). Aus der Trompowsky-Eröffnung heraus ergab sich eine ausgeglichene Stellung. Das Gleichgewicht wurde im Verlauf der Partie nie ernsthaft gestört. In einem Turmendspiel hatten beide Parteien Freibauern auf den unterschiedlichen Flügeln. Da jedoch keiner der beiden Kontrahenten entscheidenden Vorteil herausarbeiten konnte, endete die Partie friedlich mit einem Unentschieden. Eine starke Leistung von Justus!

An Brett 4 zeigte Frank Schildt ebenfalls eine tolle Leistung. Trotz einer Minderqualität konnte er dank eines geschickt platzierten Läuferpaars die Stellung im dynamischen Gleichgewicht halten. Der Candidate Master (CM) fand keine Hebel, um in die Stellung von Frank einzudringen und ihn vor ernsthafte Herausforderungen zu stellen. Nachdem die Zeitkontrolle erreicht war, hatte der CM ein Einsehen und bot von sich aus das Remis an, was Frank folgerichtig und zufrieden annahm.

An den anderen Brettern konnten wir lediglich vorfeiertägliche Ostereier einsammeln.

An Brett 2 wehrte sich Ralf Schöngart am längsten. Gegen eine WIM opferte Ralf eine Leichtfigur für zwei Bauern und aktives Spiel. Lange Zeit konnte er seine Gegnerin vor Aufgaben stellen und die Stellung ausgeglichen halten.  Schlussendlich musste er sich nach 5 Stunden aber doch geschlagen geben und der Titelträgerin zum Sieg gratulieren.

Bernd Skalmowski hatte an Brett 3 nach der Eröffnung eine aussichtsreiche Stellung gegen eine WGM erreicht, die es ihm erlaubte, einen Königsangriff zu starten. Seine Gegnerin bot ihm den Damentausch an, was er angesichts der attraktiven Angriffsmöglichkeiten ablehnte. Leider konnte seine Gegenspielerin im weiteren Verlauf ihre Stellung sukzessive  verbessern und in ein Turmendspiel mit einem Mehrbauern abwickeln. Ab dann lief es für die WGM wie geschmiert und als ein weiterer Bauer „abtrünnig“ wurde, gab Bernd die Partie auf.

An Brett 5 sah sich Torsten Damm ab Zug drei mit einer Zugfolge konfrontiert, die ihm so noch nicht über den Weg gekommen war. Die Folge war, dass sich der FIDE-Meister zu einem frühen Zeitpunkt über einen Mehrbauern freuen konnte. Dennoch ließ sich Torsten nicht beirren und versuchte das Beste aus der Stellung rauszuholen. Es entwickelte sich ein Stellungstyp, in dem Schwarz präzise agieren musste. Im 33. Zug unterlief dem FM ein einzügiger Einsteller. Da keine Falle erkennbar war, griff Torsten zu und schnappte sich die angebotene Qualität. Sichtlich konsterniert schüttelte der Kirchweyher den Kopf. In der Folge entwickelte er jedoch einen gefährlichen Königsangriff. Angesichts knapper Zeit waren nun „einzige“ Züge zu finden. Im 36. Zug wurde es immer komplizierter und Torsten griff daneben. Zwei Züge später war die Stellung verloren. Zu allem Überfluss überschritt Torsten auch noch die Zeit.

Curd-Liam Hiersche hatte es an Brett 6 ebenfalls mit einem DWZ-Schwergewicht zu tun. Aus der Eröffnung heraus konnte Curd-Liam eine Initiative am Königsflügel entwicklen, die seinen Gegenüber einiges an Kopfzerbrechen bereitete. Langfristig zahlte sich jedoch die größere Routine aus und der Kirchweyher konnte den materiellen Vorteil verwerten, den er sich im Endspiel erarbeitet hatte.

Am 7. Brett spielte Peter Rußi zunächst eine grundsolide Partie, die sich lange Zeit in der Remisbreite bewegte. Im Übergang vom Mittelspiel wähnte er sich sogar im leichten Vorteil. Leider überzog er in der Folge die Stellung und die Partie kippte zugunsten des Gegners. Auch hier machte sich der Spielstärkeunterschied erst in der späten Phase der Partie bemerkbar.

Ralph Bernhard an Brett 8 machte es seinem Kontrahenten ebenfalls nicht einfach. Zwar hatte der Kirchweyher Gegenüber frühzeitig das Läuferpaar für sich reklamieren können, musste aber mit der schlechteren Bauernstellung vorlieb nehmen. Auch hier ein ähnliches Bild: Lange Zeit eine ausgeglichene Stellung, aber je näher die Zeitkontrolle kam, desto mehr setzte sich die Erfahrung und Routine durch, so dass auch diese Partie verloren ging.

Fazit: Auch wenn das Resultat von 7:1 zugunsten der Kirchweyher am Ende deutlich ausfiel, waren die Partieverläufe deutlich enger. Somit hat das Team eine lobenswerte Einstellung und – trotz der Underdog-Rolle – einen guten Kampfgeist bewiesen. Das lässt für den Endspurt im Abstiegskampf hoffen.

Torsten Damm

Aus im Viertelfinale

Am gestrigen Sonntag wurde das Viertelfinale im diesjährigen Bezirks-Dähnepokal (BDP) ausgetragen. Auf Wunsch meines Gegners von der SG Niederelbe fand unsere Partie in Buxtehude statt. Somit musste er nicht die weite Fahrt nach Schneverdingen, wo die anderen Paarungen gespielt wurden, auf sich nehmen – gerade bei den aktuellen Spritpreisen eine vernünftige Entscheidung!

Mein Gegner wählte als Weißer das Londoner System und es entstand eine relativ ruhige Stellung. Nach einer Unachtsamkeit büßte ich einen Bauern ein, konnte jedoch im weiteren Verlauf durch eine kleine Taktik eine Qualität gewinnen. Allerdings bekam Weiß dafür zwei gefährliche verbundene Freibauern, die ich letztlich auch nicht vernünftig stoppen konnte und die somit für die Entscheidung sorgten.

Damit findet das Halbfinale im BDP dieses Jahr ohne Buxtehuder Beteiligung statt.

Ralf Schöngart