Erste Mannschaft in Abstiegsnot

Dann war es dann höchstwahrscheinlich: Am 7. Spieltag der Mannschaftsmeistershaften verlor unsere unsere Mannschaft ihr Heimspiel in der Verbandsliga gegen den SK Hermannsburg mit einem deprimierenden 2:6 Damit befindet sich die Mannschaft jetzt in akuter Abstiegsgefahr. In der Tabelle stehgen wir mit nur vier Mannschaftspunkten auf Platz neun, knapp vor Schlusslicht Syke mit drei Mannschaftspunkten.

Selbst wenn wir werden die letzten beide Spiele gegen Rotenburg und Delmenhorst gewinnen, haben wir nur noch eine theoretische Minimalchance zum Verbleib in der Verbandsliga, zumal wir mit Hermannsburg gegen eine direkten Konkurrenten verloren haben. Unsere Spieler gaben alles und haben lange gekämpft. Man merkt aber auch, wir sehr uns Spitzenspieler wie Chistoph Kuberczyk, Jan Kröger und Ralf Schöngart fehlen (alle DWZ > 2000), deren Weggang wir nie wirklich kompensieren konnten.

Wenigstens unten in der Kreisliga läuft es gut. Die zweite Mannschaft konnte ihr Heimspiel gegen die fünfte Mannschaft des Stader SV mit 5:3 gewinnen. In der Tabelle stehen wir jetzt mit acht Mannschaftspunkten an der Spitze, Stade und Cuxhaven liegen punktgleich auf den Plätzen zwei und drei. Es wir also in den verbliebenden zwei Spielen noch ein spannender Kampf, welche Mannschaft am Saisonende in die Bezirksklasse aufsteigen darf.  Wir sind auf jeden Fall mit im Rennen!

Zwei Auswärtsspiele am 6. Spieltag

Am 6. Spieltag der Mannschaftsmeistershaften hatten unsere beiden Mannschaften heute zwei Auswärtsspiele. Die erste Mannschaft verlor in der Verbandsliga gegen den MTV Tostedt knapp (und etwas unglücklich) mit 3,5:4,5. In der Tabelle stehten wir jetzt mit vier Mannschaftspunkten auf Platz 8. An den verbeibenden drei Sieltagen werden wir noch ein wenig kämpfen müssen, bevor uns der Klassenerhalt sicherist.

Sehr viel besser lief es für die zweite Mannschaft. Sie gewann in der Kreisliga West gegen den SK Cuxhaven unerwartet deutlich mit 6:2. Eine spielerische Überlegenheit ergab sich zunächst nicht, aber unsere Leuten spielten ruhig und konzentriert, was sich am Ende auszahlte: Keine einzige Partie ging verloren, an den Brettern 2, 5, 7 und 8 ergaben sich gewonne Stellungen und schön herausgespielte Siege.

In der Tabelle steht unsere zweite Mannschaft jetzt mit sechs Mannschaftspunkten auf Platz drei hinter Stade (6 Mannschaftspunkte) und Cuxhaven mit 8 Mannschaftspunkten. Auch ein Aufstieg in die Bezirksklasse ist damit theoretisch noch möglich.

Gut gekämpft ‒ unglücklich verloren!

Am 5. Spieltag der Verbandsliga Nord traf heute unsere Erste ‒ zwar ohne unsere beiden Spitzenspieler Torge Albrecht und Ralf Schöngart ‒ aber dennoch mit acht stark motivierten Spieler gegen die SG Niederelbe I an. Man kannte sich schon aus vielen harten und spannenden Auseinandersetzungen und so fand der Mannschaftskampf in einer ausgesprochen freundlichen Atmosphäre statt.

Die wohl wildeste Partie zwischen Haschem Haschimi und Maik Gafert am 6. Brett endete mit unserem ersten Rückstand, denn Haschem machte eben den letzten Fehler. Schade! Dann aber Erfreuliches für uns. Thomas Pfeiffer spielte in seinem zweiten Einsatz für Buxtehude beherzt, konzentriert und erfolgreich. Ein glatter Mattpunkt zum Ausgleich. Ebenso überzeugend wieder einmal Bernd Skalmowski am 4.Brett: angriffslustig bezwang er seinen Gegner und brachte uns zwischenzeitlich in Führung bis – ja bis ich selbst (Stefan Lehmkuhl) am zweiten Brett aus wirklich aussichtsreicher Stellung ziemlich blöd einen Läufer eingestellt habe und damit zum 2:2 ausgleichen musste.

Mit einem soliden und leistungsgerechten Remis am Brett 7 debütierte Burkhard Drewes in dieser Saison in der Ersten. 2,5:2,5. Es folgte ein vielleicht etwas glücklicher, aber mit viel Herzblut und Kampfgeist erzielter Sieg am Spitzenbrett durch Stephan Schmidt gegen den starken Timo Sturm. Stephan spielt bisher eine bemerkenswert starke Saison!

Leider konnte Leonard sein passives Turmendspiel nicht halten und ließ somit den Ausgleich zu. 3,5:3,5 und alle blickten auf die Partie zwischen Paul Urbanek und Arne Joppien (NNE, Brett 3). Paul stand die gesamte Partie durch schwierig und es kam letztendlich zu einem ungünstigen Läufer, Randbauer gegen Turm, Randbauer Endspiel. Paul kämpfte und Arne hatte ziemlich lange keinen Ahnung vom technischen Gewinnweg, trotzdem ging auch diese Partie nach über sechs Stunden und über 80 Zügen verloren. Damit stand unsere knappe Niederlage fest. 4:6 Punkte sind kein Grund zur Panik, aber zum Klassenerhalt sollten wir ‒ um sicher zu gehen ‒ mindestens 4 Punkte aus den nächsten 3 Spielen erzielen, sonst wird es nochmal eng!

Stefan Lehmkuhl