Bernd Skalmowski steht im Finale

Am Freitag, den 3. März 2017 fand in Buxtehude das Halbfinale im Bezirks-Dähnepokal statt. Mit Bernd Skalmowski und Stefan Lehmkuhl trafen zwei Buxtehuder aufeinander. Allerdings ist Stefan zwar Mitglied bei den Schachfreunden Buxtehude, spielt aber inzwischen für den Breloher SC.

Die Turnierpartie verlief sehr ausgeglichen, so dass der Remisschluss die logische Folge war. In der erforderlichen Schnellpartie (15 Minuten Bedenkzeit) ging es dann jedoch hoch her. Bernd inszenierte einen furiosen Königsangriff, den Stefan nur abwehren konnte, indem er die Dame für zwei Türme gab. Aber auch danach stand sein König alles andere als sicher. Bei knapper Bedenkzeit übersah Stefan dann einen möglichen Figurengewinn und musste kurz nach dieser verpassten Chance die Partie aufgeben. Damit steht Bernd Skalmowski zum ersten Mal im Finale des Bezirks-Dähnepokals. Sein Gegner dort wird zwischen Andreas Graetsch (Winsen) und Andreas Winkelmann (Schneverdingen) ermittelt. Wir gratulieren Bernd zu diesem Erfolg und drücken ihm für das Finale die Daumen!

Stefan Lehmkuhl - Bernd Skalmowski

Stefan Lehmkuhl – Bernd Skalmowski

Optimismus

Optimismus

Vorfreude?

Vorfreude?

Sechster Spieltag Bezirksoberliga: Großer Kampf

Am 19.02.17 stand die sechste Runde in der Bezirksoberliga auf dem Plan. Die Schachfreunde mussten dazu den weiten Weg nach Hermannsburg fahren, um dort gegen die favorisierte 1. Mannschaft zu spielen.

Der Beginn war noch ganz versöhnlich, Torge Albrecht sah sich an seinem Brett 1 der Sweschnikow-Variante der Sizilianischen Verteidigung ausgesetzt. Er wählte die selten anzutreffende Fortsetzung 6. Sf5. Schwarz erhielt in der Folge einigen Druck. Nachdem die beiden Spieler aber alle Leichtfiguren abgetauscht hatten einigten sie sich auf remis.

Eine ganze Zeit später musste sich Hans-Werner Krawinkel, der an Brett 8 spielte, kurz vor dem Matt geschlagen geben. Er hatte die Rochade verpasst und sein Gegner gewann durch den Druck auf der e-Linie einen Läufer und dann später die Partie.

An Brett 2 hatte Ralf Schöngart die Skandinavische Verteidigung gewählt. Einen zwischenzeitlich verlorenen Bauern holte er sich geschickt mit Zinsen zurück. Der Freibauer auf der a-Linie, den er seinem Gegner dabei aber überlassen musste, sicherte das Remis.

An Brett 6 hatte Stefan Klein das Damengambit angenommen. Sein Gegner konnte schnell seinen h-Bauern bis h6 vortreiben, so dass Stefan immer mit Mattdrohungen auf g7 rechnen musste. Mit seinen Schwerfiguren hatte er die einzig offene c-Linie erobert. Es gelang ihm in der Folge nicht, die Stellung zu verstärken und sein Gegner bekam immer mehr Initiative. Nachdem es zu mehreren Abtauschen gekommen war, übersah Stefan in bereist schlechter Stellung, dass der Gegner ihn matt setzen konnte.

Bernd Skalmowski spielte an Brett 3, sein Gegner hatte die Skandinavische Verteidigung gewählt, die Eröffnung etwas ungenau, sein Gegner konnte schnell ausgleichen und sogar einen kleinen Stellungsvorteil erreichen. Als der Verlust eines Bauern und der Stellung drohte, entschied er sich, einen Läufer für nur einen Bauern zu geben. Er erreichte dann auch einigen Druck, der am Ende aber doch nicht zum Remis reichte.

Helmut Blanck hatte es an Brett 5 mit der Nimzowitsch-Indischen Verteidigung zu tun. Er wählte das Sämisch-System und erreichte nach zähem Kampf trotz Doppelbauern auf der c-Linie ein gutes Spiel. Sein Gegner, der sich ständig Drohungen durch die beiden gegnerischen Läufer ausgesetzt sah startete einen Angriff in der g-Linie. Beide Kontrahenten waren inzwischen in Zeitnot. Das Plättchen fiel dann bei Helmuts Gegner in verlorener Stelung.

Volker Harms hatte an Brett 7 einmal mehr das Damenbauernspiel gewählt, Nachdem er in besserer Stellung bereits einen Bauern gewonnen hatte, wollte sein Gegner nicht chancenlos untergehen, sondern entschied sich unter Opfer eines Turms für den Königsangriff. Nachdem Volker den Angriff aber abweisen konnte und auch noch die Dame gewann, gab der Gegner auf.

Beim Stande von 4:3 lag jetzt unser Schicksal in Paul Urbaneks Hand. Paul hatte in der Ungarischen Verteidigung mit einem gegnerischen Angriff auf dem Königsflügel zu kämpfen. Er gewann  in schwieriger Stellung sogar einen Bauern, den er bis ins Endspiel retten konnte. Trotz zweier Freibauern, die er sich geschickt beschafft hatte, war aber der Gewinn nicht zu erzwingen, weil der König nicht eingreifen konnte. Es blieb ihm nur das Remisangebot..

So verloren wir diesen Mannschaftskampf mit 4 1/2 zu 3 1/2 Punkten und hoffen weiter auf die nächsten Mannschaftspunkte.

Bernd Skalmowski

Fünfter Spieltag Bezirksoberliga: Viele Remisen

Die Schachfreunde hatten in der fünften Runde die Mannschaft aus Dannenberg zu Gast. Die Begegnung startete leider nicht gut für uns.

So kam es bei Volker Harms an Brett 7 zu einer eigentlich recht harmlosen Eröffnung,  aber Volker übersah, dass sein Gegner sich günstig die g-Linie öffnen konnte und als dann auch noch die Dame in den Angriff eingeschaltet werden konnte, blieb ihm nur die Aufgabe.

An Brett 5 spielte Helmut Blanck.  Sein Gegner hatte die Englische Partie gewählt. Helmut unterschätze die Drohungen des fianchettierten Läufers und verlor eine Figur und die Partie. Nun waren die anderen in Zugzwang um nicht erneut eine hohe Niederlage einstecken zu müssen.

An Brett 6 hatte Stefan Klein trotz der nicht unbedingt dazu geeigneten Orang-Utan-Eröffnung schnell einen Stellungsvorteil erreicht, weil sein Gegner den Be5 mit dem f-Bauern gedeckt hatte und daher nicht kurz rochieren konnte. Aber Stefan sah wohl keinen Weg, die Stellung zu verstärken und tauschte ausgerechnet den Läufer, der die Rochade verhinderte, ab. Das Spiel verflachte dann schnell und die Spieler einigten sich auf remis.

Paul Urbanek entschied sich an Brett 4, sein Gegner hatte sich gegen e4 mit der Sizilianischen Verteidigung gewehrt, für einen Angriff auf f7. Verlor dann aber viel Zeit, um das Läuferpaar nicht aufgeben zu müssen. Es kam schließlich zu einem Endspiel mit einem Bauern weniger, so konnte er mit dem remis schließlich noch zufrieden sein.

Bei Ralf Schöngart an Brett 2, es kam dort zum Damengambit, waren sehr schnell einige Leichtfiguren getauscht worden und es blieben ungleiche Läufer. Ralf versuchte noch einen Königsangriff, der aber dann irgendwann nicht mehr weiter ging und das Remis war nicht mehr abzuwenden.

An Brett 3 sah es lange nach einem Kampf auf Messers Schneide aus. Bernd Skalmowski hatte sich nach e4 für die Pirc-Verteidigung entschieden und konnte einen Springer auf e4 platzieren. Sein Gegner hatte aber auch einen Springer auf e5, der aber mit dem f-Bauern vertrieben werden konnte. Bei einem Zwischentausch übersah der Gegner, dass der Springer kein Rückzugsfeld mehr hatte und verlor dadurch 2 Bauern. Er wehrte sich noch nach besten Kräften, musste kurz vor dem Matt dann aber doch aufgeben.

Hans-Werner Krawinkel spielte an Brett 8 wie üblich die Englische Eröffnung, es kam dann aber zur Abtauschvariante im Damengambit. Er wollte wohl unbedingt einen Läufer erobern, was ihm auch gelang, er hatte aber dabei viel Zeit verloren und auch die Königsstellung entblößt. Durch Drohungen gegen seine Königsstellung – der Bauer auf f4 durfte nicht ziehen –  verlor er einen Bauern. Im Endspiel konnte er die Partie aber doch noch remis halten.

An Brett 1, an dem Torge Albrecht mit Schwarz die Abtauschvariante des Damengambits auf dem Brett hatte kam es schnell zum Abtausch aller Leichtfiguren. Als beide Spieler nur noch Dame und einen Turm bei gleicher Bauernanzahl hatten, war auch hier das remis unabwendbar.

So verloren wir leider diesen Mannschaftskampf mit 4 ½ zu 3 ½ Punkten und müssen auf einen glücklicheren Ausgang in den nächsten Begegnungen hoffen.

Bernd Skalmowski

Bernd Skalmowski neuer SFB-Turnierleiter

Bei der Jahreshauptversammlung der Schachfreunde Buxtehude am 3. Februar 2017 wurde Bernd Skalmowski als neuer Turnierleiter gewählt. Außerdem wurde er für zwei weitere Jahre in seinem Amt als Kassenwart bestätigt. Ebenfalls für zwei weitere Jahre bestätigt wurde Jürgen Domagalski in seinem Amt als Stellvertretender Vorsitzender. Weiterhin vakant sind die Posten eines Jugendwartes sowie eines Pressewartes.

Ralf Schöngart gewinnt Schnellturnier

Das erste Turnier des Jahres ist diese Woche zu Ende gegangen. Ralf Schöngart gewann das Schnellschachturnier 2017 mit 3.5 Punkten aus 4 Runden. Auf den zweiten Platz kam Bernd Skalmowski mit ebenfalls 3,5 Punkten, aber der ungünstigeren Buchholzwertung. Dritter wurde Stefan Klein mit 2,0 Punkten. Hier der ausführliche Überblick:

Schnellturnier 2017

Leider lies die allgemeine Beteiligung dieses Mal sehr zu wünschen übrig. Ingesamt nahmen nur sieben Vereinsmitglieder am Turnier teil, für die eigentlich vorgesehenen 9 Runden hat das leider nicht gereicht.

Bestbesetzung und doch verloren

An diesem Wochenende stand die vierte Runde der Mannschaftsmeisterschaften an. Wir konnten das erste Mal seit vielen Spieltagen mit unserer stärksten Mannschaft antreten und waren zu Gast beim SC Turm Lüneburg II. Aber auch unsere Gegner hatten von Brett 1 bis 7 ihre stärksten Spieler mobil machen können und an Brett 8 spielte ein sehr junges Talent, der es mit Sicherheit noch weit bringen wird.

Volker Harms hatte es an Brett 8 mit diesem jungen Gegner zu tun, der das Damenbauernspiel als Eröffnung gewählt hatte. Er erreichte nach der Eröffnung eine ausgeglichene Stellung und konnte sich das Läuferpaar sichern. In der Folge hing er dann aber doch zu sehr an seinen Läufern und unterschätzte den Angriff seines jungen Gegners auf der g- und h-Linie. Er verlor dann sehr schnell.

Auch an Brett 4, bei Paul Urbanek kam es zu einem Damenbauernspiel. Paul versuchte es mit einem Angriff auf den rochierten König, übersah dabei aber, dass seine Dame eingesperrt und erobert werden konnte. Es kam dann, wie es kommen musste und er gab auf.

An Brett 6 hatte Helmut Blanck es mit der gleichen Eröffnung zu tun. Überlegte noch, dass er den b-Bauern nicht nach b6 bewegen durfte, zog ihn dann aber doch. Er verlor durch eine Springergabel sofort den Bc7 und –was noch schwerer wog- seinen schwarzfeldrigen Läufer. So hatte es sein Gegner dann leicht mit seinen beiden Läufern und der sich öffnenden h-Linie einen Königsangriff zu starten, der dann schließlich nicht mehr zu bremsen war.

Bernd Skalmowski spielte an Brett 3. Nach der Eröffnung, auch hier ein Damenbauernspiel, gab es eine ausgeglichene Stellung. Bernd hatte dann die Idee, den e-Bauern unter Tausch nach e4 voranzusetzen und merkte erst nach Ausführung, dass der wegen einer Schach- bzw. Mattdrohung gar nicht wiedergenommen werden durfte. Er machte das Beste daraus und startete einen Königsangriff mit seinen Schwerfiguren, der schließlich durchdrang.

Stefan Klein hatte an Brett 7 als Eröffnung das Schottische Gambit gewählt. Machte in der Eröffnung aber zu wenig Druck und verlor zwei Figuren für einen Turm. In schon wenig aussichtsreicher Stellung gelang ihm aber durch eine Ungenauigkeit seines Gegners das Dauerschach.

An Brett 2 war zu sehen, dass sich unsere Gegner offenbar speziell auf die Damenbauerneröffnung mit Lf4 vorbereitet hatten, auch hier hatte es Ralf Schöngart mit dieser Eröffnung zu tun. Ralf und sein Gegner hatten schnell alle Leichtfiguren getauscht. Wegen des für unsere Mannschaft ungünstigen Spielstands versuchte er in einer ansonsten total ausgeglichenen Stellung noch was zu reißen, verlor dabei aber einen Bauern und schließlich die Partie.

Torge Albrecht spielte an Brett 1 einen geschlossenen Sizilianer und drohte seinem Gegner mit einer Bauernwalze. Durch das Vorrücken und Opfern des e- sowie des f-Bauern wollte er den Angriff weiterführen. Der schlug dann aber nicht durch und im später entstehenden Turmendspiel fehlten dann genau diese beiden Bauern. Er wehrte sich noch tapfer, musste sich schließlich aber doch geschlagen geben.

Burkhard Drewes hatte an Brett 5 durch einen Fehler schon in der Eröffnung eine Figur verloren, niemand hätte zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass dies die letzte Partie dieses Spieltags werden würde. Aber Burkhard erreichte Druck auf die gegnerische Stellung und der Gegner revanchierte sich einige Züge später und gab die gewonnene Figur gegen einen Bauern zurück. Später kam es dann noch zu einem schwierigen Endspiel Läufer gegen Springer mit einem Mehrbauern für Burkhard. Er sah keinen klaren Gewinnweg und gab –auch wegen des eh schon verlorenen Mannschaftskampfes- die Partie remis.

So endete dieser Mannschaftskampf trotz Bestbesetzung mit 6 zu 2 für Lüneburg und wir müssen uns in den nächsten Spielen steigern, um den Klassenerhalt zu sichern.

Bernd Skalmowski

Ralf Schöngart qualifiziert sich fürs Finale

Ralf Schöngart hat dieses Wochenende am RAMADA-Cup (Qualifikationsturnier zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft) in Hamburg-Bergedorf teilgenommen. Dabei erwischete er in der B-Gruppe einen guten Start und konnte seine ersten drei Partien alle gewinnen. In der vierten Runde schafte er ein Remis, verlor dann aber in der letze Runde gegen den späteren Turniersieger.

Am Ende landete Ralf mit 3,5 Punkten aus 5 Runden auf Platz 6 (bei 72 Teilnehmern in der B-Gruppe, insgesamt waren 506 Spieler am Start) und hat sich damit für das Finale der Deutschen Amateurmeisterschaft qualifiziert, das im Juni in Wiesbaden ausgetragen wird.

Wir gratulieren Ralf zu dieser guten Leistung und freuen uns, dass er unseren Verein auch dieses Jahr beim Finale in Wiesbaden vertreten wird. Die Abschlusstabelle der Gruppe B (mit allen Ergebnissen) gibt es es auf der Homepage zum RAMADA-Cup:

Gruppe B – Rangliste

Jahresabschluss

Gestern war es wieder soweit – das traditionelle Julklapp-Blitzturnier stand an! Insgesamt 9 Spieler, 6 SFB’er und 3 Gäste, trafen sich in der Hohen Luft, um gemeinsam einen schönen Jahresabschluss zu verbringen. In gewohnt lockerer Atmosphäre wurde ein lustiges Blitzturnier gespielt, bei dem es neben vielen Sprüchen und kostenlosen Getränken auch so manche Überraschung bei den Ergebnissen gab! Und das Schönste: Es gab keine Verlierer, denn jeder bekam nach dem Turnier ein kleines Geschenk! Dieser Abend hat  allen Beteiligten wieder sehr viel Spaß gemacht und alle, die nicht dabei waren, sollten sich diese Veranstaltung für das nächste Jahr vormerken!

Damit verabschieden sich die Schachfreunde Buxtehude vom Jahr 2016, am 23.12.16 und am 30.12.16 findet kein Spielabend statt. Weiter geht es dann in alter oder neuer Frische am 06.01.2017.

Hier noch der Endstand vom Julklapp-Blitzturnier 2016.

Dritter Spieltag Bezirksoberliga: Bauern gewonnen, Match verloren

Am Sonntag war unsere Mannschaft zu Gast beim SK Springer Rotenburg.

Unser jüngster Spieler, Henri Rückert, spielte bei seiner ersten Teilnahme am Mannschaftskampf an Brett 8 und konnte in der italienischen Eröffnung nach  beiderseitigem Abtausch der Königsspringer und verdoppelten Bauern auf der f-Linie geschickt einen Bauern gewinnen. Dann übersah er aber in aussichtsreicher Stellung, dass sein Läufer von Bauern eingesperrt werden konnte. Dieser Verlust war dann auch nicht mehr durch einen starken Freibauern auszugleichen und er musste sich geschlagen geben.

An Brett 1 kam es zum Damengambit. Bernd Skalmowski konnte gegen seinen Kontrahenten ein starkes Zentrum aufbauen und die gegnerische Rochade verhindern. Das Durchbruchmanöver auf d5 unter Turmopfer zum Angriff auf den auf d7 stehenden König stellte sich dann aber doch als ungenügend heraus. Der König konnte sich auf b8 in Sicherheit bringen und nach dem erzwungenen Abtausch einiger Figuren war nichts mehr drin.

Bei Paul Urbanek entstand an Brett 2 mit Zugumstellung die Philidor-Verteidigung. Sein Gegner versuchte einen Königsangriff. Der schlug nicht durch und Paul konnte einen Bauern erobern, das weiße Spiel fiel dann schnell zusammen wie ein Kartenhaus.

Auch Stefan Klein konnte an Brett 5, er hatte einen offenen Sizilianer gewählt, schnell einen Bauern gewinnen. Nach einer Unachtsamkeit verlor er ihn aber sehr bald wieder und es kam zu einem Endspiel mit jeweils zwei Türmen und einem Läufer. Die Gegner einigten sich auf remis.

An Brett 4 spielte Helmut Blanck mit den schwarzen Steinen im Damengambit. Die von seinem Gegner aufgebaute Angriffsbatterie Dc2 und Lb1 wurde von ihm nicht genügend beachtet und so kam es zu einem geschickten Manöver zur Ablenkung des Sf6 unter Mattdrohung. Weil Helmut mindestens eine Figur verloren hätte, gab er auf.

Volker Harms an Brett 6 war der Dritte, der schon schnell einen Bauern gewinnen konnte. Es wurden aber dann alle Figuren abgetauscht bis nur noch 2 ungleichfarbige Läufer und 5 bzw. bei Volker 6  Bauern auf dem Brett waren. Die Partie endete naturgemäß remis.

Burkhard Drewes hatte es an Brett 3 mit der Caro-Kann-Verteidigung zu tun und er wählte den Panow-Angriff. Leider verlor er durch einen Fehler im 14. Zug einen entscheidenden Mittelbauern und konnte sich nur noch in ein verlorenes Turmendspiel mit zwei Minderbauern retten.

Nach wechselhaftem Spiel erreichte Hans-Werner Krawinkel an Brett 7 eine gute Stellung bei ausgeglichenem Material. Sein Gegner hatte schon remis angeboten, was er zunächst ablehnte. Er fand dann aber doch keinen konkreten Gewinnweg und willigte schließlich in das Remis ein.

So endete auch dieser Mannschaftskampf mit 5 ½  zu 2 ½, aber diesmal leider für den Gegner.

Bernd Skalmowski