Trainingstag mit IM Carlstedt

Am Samstag, 3. November 2018, haben wir einen intensiven Trainingstag mit dem Internationalen Meister (IM) Jonathan Carlstedt durchgeführt. In einem abwechslungsreichen Programm haben wir uns mit unterschiedlichen Themen beschäftigt. Über Kompensation, Taktik, Berechnungskraft bis hin zu Bauernendspielen. Nachmittags gab es zwischendurch ein zeitlich begrenztes Simultan gegen den IM mit anschließender Kurzanalyse der Partien. Ein sehr interessanter und kurzweiliger Tag mit etlichen „Aha-Erlebnissen“ für die Teilnehmer. Allen hat dieser Tag sehr viel Spaß gemacht. Es ist also durchaus möglich, dass wir so einen Trainingstag erneut veranstalten.

Ralf Schöngart

 

NEU: Das Liga-Orakel

Es gibt ein neues interessantes Feature auf unserer Homepage:

Im Bereich „Mannschaften“ ist unter der aktuellen Saison das Liga-Orakel zu finden. Spannende Prognosen auf den Saisonverlauf incl. Auf- und Absteiger sowie auch auf die einzelnen Kämpfe. Die Datenpflege für die Bezirksoberliga hat Achim Reimers vom SV Winsen übernommen.

Ein Besuch lohnt sich!

Ralf Schöngart

Neue Stadtmeister

Am Samstag, den 22. September 2018 fand die 32. Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft statt. 29 Teilnehmer waren am Start und kämpften um Titel, Pokale und Sachpreise. Die neuen Titelträger sind FM Tobias Vöge bei den Vereinsspielern und Frank Schildt bei den Hobbyspielern. Einen ausführlichen Bericht, die Abschlusstabelle sowie einige Fotos findet man hier.

Ralf Schöngart

32. Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft

32 ist eine für Schachspieler bedeutsame Zahl. Leider waren bei der 32. Offenen Buxtehuder Stadtmeisterschaft nicht 32, sondern „nur“ 29 Spieler am Start, aber das tat der Veranstaltung keinen Abbruch!

Die Teilnehmer kamen aus 14 verschiedenen Vereinen, aber auch 5 Hobbyspieler traten zum Kampf um den Titel an. Und wir konnten uns sogar wieder einmal über eine weibliche Teilnehmerin freuen! „Ganz Norddeutschland“ war vertreten: Von Eutin bis Hannover war alles dabei. Getoppt wurde das nur noch von dem Teilnehmer mit der weitesten Anreise: Dirk Legahn, lange Jahre Spieler im Bezirk Lüneburg, lebt jetzt in der Dominikanischen Republik und nutzte einen vierwöchigen Heimaturlaub zur Teilnahme an unserem Turnier!

Von den SFB traten in diesem Jahr wieder (nur) 4 aktive Spieler an, dazu kamen noch zwei passive Mitglieder und ein Ex-SFB’er als Hobbyspieler.

Fünf Spieler hatten eine DWZ über 2000, aber auch das „breite Mittelfeld“ versprach wieder einmal ein sehr spannendes Turnier.

Der „haushohe“ Favorit startete mit einer überraschenden Niederlage ins Turnier, ließ danach aber nichts mehr anbrennen. Mit 8,0 Punkten sicherte sich Tobias Vöge souverän den Titel bei den Vereinsspielern. Damit konnte sich der für den HSK Lister Turm (Hannover) aktive FIDE-Meister bereits zum dritten Mal in die Siegerlisten eintragen. Um die Treppchen-Plätze wurde jedoch hart (aber jederzeit fair!) gekämpft. Die Überraschung des Turniers schaffte dabei sicherlich Florian Hoffmeyer von BW Buchholz. Der Jugendliche (DWZ 1345!) sicherte sich mit 6,5 Punkten Platz zwei! Dritter wurde mit ebenfalls 6,5 Punkten, aber der deutlich schlechteren Buchholz-Wertung, Arend Brümmel vom Stader SV.

Bei den Hobbyspielern konnte Frank Schildt nach leichten Startschwierigkeiten mit 5,0 Punkten seinen Titel verteidigen. Zum dritten Mal in Folge Stadtmeister, das nennt man wohl einen lupenreinen Hattrick! Auch bei den Hobbyspielern musste bei den Podestplätzen die Buchholz-Wertung entscheiden. Auf den zweiten Platz kam Jörg Petershagen mit 4,5 Punkten. Dritter bei den Hobbyspielern wurde bei seiner bereits 10. Teilnahme (!) Karsten Meiritz mit ebenfalls 4,5 Punkten.

Durch das hervorragende Abschneiden seines Vereinskollegen ging der Jugendpreis in diesem Jahr an Benedikt Bäuerlein von BW Buchholz.

Bei der Siegerehrung gab es wie immer noch einige kleine Präsente:

Susanne Drews, die wie schon in den letzten Jahren wiederum als „Küchenfee“ agierte und auch wieder leckeren selbstgebackenen Kuchen mitbrachte, bekam einen Blumenstrauß. Sabine Schoknecht erhielt ein süßes Dankeschön, und auch ein Trostpreis wurde vergeben: Da der Tabellenletzte allerdings bei der Siegerehrung nicht mehr anwesend war, ging die Schokolade mit Schach-Schlüsselanhänger an Tim Schulze aus Lüneburg. Außerdem wurde auch in diesem Jahr bei der Siegerehrung unter allen Nicht-Preisträgern noch ein Lottoschein verlost! Hierüber durfte sich – offensichtlich sehr überrascht (oder geschockt?!) – Stefan Klein von den SFB freuen!

Bedanken möchte ich mich wiederum bei Bernd Skalmowski fürs kassieren des Startgeldes und für die Unterstützung bei der Turnierleitung sowie bei allen helfenden Händen, die beim Auf- und Abbau kräftig mit zugepackt haben!

Also dann: Auf ein Wiedersehen 2019! The same procedure as every year!

Euer    Ralf Schöngart

Endstand 2018

Die Ruhe vor dem Sturm

Startschuss

Andreas Graetsch

Turnieratmosphäre

Olaf Töpper

Sabine Schoknecht vs. Helmut Schneider

Die letzte Runde

Das Org-Team bei der Arbeit

Jugendpreis

Karsten Meiritz

Jörg Petershagen

Arend Brümmel

Florian Hoffmeyer

Die Meister:
Tobias Vöge und Frank Schildt

Ralf Schöngart ist Deutscher Meister

Vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2018 fand in diesem Jahr das Finale der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) in Leipzig statt. 315 Spieler, die sich in einem der sieben Vorturniere qualifiziert hatten, traten in sieben Gruppen an, um ihre jeweiligen Deutschen Meister zu ermitteln. Ich selber spielte wiederum in Gruppe B (ELO/DWZ 1900 – 2100). Nachdem mich direkt vor dem Turnier eine heftige Grippe erwischt hatte, war ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt würde antreten können. Aber wenn man sich schon mal für ein Finale qualifiziert …

In der ersten Runde spielte ich mit Weiß gegen Alexander Ziegler (SF 90 Spraitbach). Nach einer Nimzo-Indischen Partie konnte ich ein Turmendspiel mit Mehrbauern erreichen. Hier machte ich jedoch einen fatalen Königszug, der mich selber einsperrte. Ich versuchte dann trotzdem noch einiges, aber als nur noch die beiden blanken Könige auf dem Brett standen, war ein Remis überaus wahrscheinlich – sehr zur Freude des mit angereisten Fanclubs (incl. eigens hergestellter T-Shirts!) meines Gegners.

In Runde zwei traf ich mit Schwarz auf Robert Siemes (Ratinger SK). Gegen Robert habe ich im Januar in Bergedorf noch eine spannende Partie verloren, diesmal war mein Gegner allerdings „völlig von der Rolle“ und überschritt bereits im 18. Zug (!) in bereits hoffnungsloser Stellung die Zeit.

Die dritte Runde hatte ich Weiß gegen Boris Litfin (SC Emmendingen). Wieder einmal kam es zu Königsindisch und zum Sämisch-Angriff. Mein Gegner misshandelte die Eröffnung allerdings gründlich. Nach 15 Zügen kam ein Schachfreund zu mir und sagte: Ich gebe Deinem Gegner noch 10 Züge! Es hat dann jedoch doch noch bis zum 35. Zug gedauert, bis mein Gegner sich geschlagen gab. In dieser Partie sind mir einige spektakuläre Manöver und taktische Opfer gelungen!

In Runde vier spielte ich mit Schwarz gegen Christian Klaus (SV Breitenworbis). Hier musste ich mich lange Zeit passiv verteidigen, konnte aber alle Drohungen abwehren. Kurz vor der Zeitkontrolle konnte ich mich dann mit einem taktischen Gegenschlag befreien, der mir zudem eine Qualität bescherte. Diesen Vorteil ließ ich mir nicht mehr nehmen und sicherte mir nach 49 Zügen den ganzen Punkt. Damit hatte ich 3,5 Punkte auf dem Konto und führte das Feld mit einem halben Punkt Vorsprung an.

Die letzte Runde saß ich dann an Brett 1. Von allen Gruppen wurde das jeweils erste Brett live ins Internet übertragen. Mein Gegner war Ingo Thomas (Krefelder SK Turm), die Nummer zwei der Setzliste. Nach 10 Zügen bot mir mein Gegner Remis an. Da ich aber nicht von den Ergebnissen der Verfolger abhängig sein wollte, lehnte ich ab! Als wir 25 Züge gespielt hatten, endeten zwei Partien der Spieler mit 3,0 Punkten günstig für mich, also bot ich nun meinerseits Remis an. Da die Stellung auch tatsächlich ausgeglichen war, nahm mein Gegenüber das Angebot an.

Mit 4,0 Punkten aus 5 Runden und ungeschlagen sicherte ich mir dadurch erstmals den Titel „Deutscher Meister“! Und mit meiner Turnierleistung von 2257 konnte ich mich auch noch über den Zuwachs von 30 DWZ-Pünktchen freuen!

Euer

Ralf Schöngart

Ralf Schöngart mit Pokal und Urkunde

Ralf Schöngart mit Pokal und Urkunde

ACO-Amateur-Weltmeisterschaft 2018

Vom 12. Mai bis 20. Mai 2018 fand auf der griechischen Insel Kos die ACO-Amateur-Weltmeisterschaft statt. Als „Spiellokal“ diente ein 5-Sterne-Hotel direkt am Strand. Verpflegung und Service waren phantastisch, kein Wunder also, dass viele Spieler*Innen ihre Nicht-Schach-spielenden Begleitungen mitbrachten. Und auch die Spielbedingungen waren hervorragend. Vor dem Turnier gab es ein Seminar mit dem Super-Großmeister Alexei Shirov, während des Turniers wurden verschiedene Seminare und ständige Partie-Analysen von den Großmeistern Zigurds Lanka und Spyridon Skembris angeboten. Im Rahmenprogramm gab es verschiedene Blitzturniere, Simultanveranstaltungen und sogar eine Bustour über die Insel.

Insgesamt 307 Spieler aus 29 Nationen waren in diesem Jahr am Start. Gespielt wurde in 7 Wertungsgruppen. Ich selber spielte in Gruppe B (ELO 2000 – 2200). In der ersten Runde spielte ich mit Weiß gegen einen jungen Spieler aus Deutschland (ELO 1995). Gegen Königsindisch wählte ich wieder einmal den Sämisch-Angriff. Durch eine taktische Abwicklung im Mittelspiel konnte ich einen Bauern gewinnen und gleichzeitig alle schwarzen Figuren passiv stellen. Mein Gegner versuchte noch, die Stellung „mit Gewalt“ zu öffnen, lief dabei allerdings in einen Mattangriff. Auch in der zweiten Runde hatte ich Weiß, mein Gegner diesmal kam aus der Schweiz (ELO 2164). Hier kam das slawische Damengambit auf’s Brett. In einer Partie mit vielen taktischen Fallstricken auf beiden Seiten (die Bewertung von „Fritz“ schwankt von + 18  bis – 8!) konnte ich einen starken Angriff abwehren und selber einen erfolgreichen und sehenswerten Konter setzen. Gut, dass wir keine Computer, sondern Menschen sind! Die Notation dieser Partie hänge ich an, wer Lust hat, kann diese spannende Partie ja mal nachspielen. Und wer Fragen dazu hat – nur zu!

Nachmittags dann die erste Doppelrunde. Mit Schwarz musste ich mich gegen die Bird-Eröffnung wehren, hatte damit aber vor Kurzem noch Erfahrungen in unserer Vereinsmeisterschaft sammeln dürfen (danke Thomas!). Nach einer unspektakulären Partie nahm mein Gegner aus Deutschland (ELO 2164) mein Remis-Angebot an. 2 ½ aus 3 – kein schlechter Start in so ein Turnier! In der vierten Runde traf ich auf einen FIDE-Meister aus Schweden (ELO 2149). Mit Schwarz fand ich es angemessen, skandinavisch zu spielen … Mein Gegner kannte sich allerdings besser mit den Feinheiten dieser Eröffnung aus. Ich versuchte noch, mit einem Springeropfer für 2 Bauern Unruhe zu stiften, der erfahrene Schwede umschiffte jedoch gekonnt alle Klippen. „Zur Belohnung“ wurde der sympathische Skandinavier am Ende des Turniers auch noch zum Weltmeister gekürt!

Die 5. Runde spielte ich mit Weiß gegen Holländisch (nein, mein Gegner kam aus Deutschland – ELO 2144). Ich überließ Schwarz das Läuferpaar in der Einschätzung, aktives Spiel im Zentrum zu bekommen. Das stellte sich allerdings als Trugschluss heraus. Aber ich konnte die Stellung zumindest im Gleichgewicht halten und so endete diese Partie Remis. Am Nachmittag dann die zweite Doppelrunde. Was ich in dieser Partie „verbrochen“ habe, hatte mit Schach nix zu tun. Mein deutscher Gegner (ELO 2102) konnte sich über einen leichten Sieg freuen. Am Donnerstag war dann Ruhetag, den konnte ich auch gut gebrauchen!

In Runde 7 musste ich mich erneut mit holländisch auseinandersetzen, obwohl mein Gegner aus Schweden kam (ELO 2163). Ich stellte in der Eröffnung schlichtweg einen Bauern ein, konnte aber lange Zeit die Partie in der Remisbreite halten. Doch dann hatte ich die „tolle“ Idee, in ein Turmendspiel abzuwickeln (Turmendspiele sind immer Remis …). Leider waren meine Türme zu passiv und irgendwann konnte ich die Einbruchsfelder nicht mehr kontrollieren. Noch ‘ne Null. In der vorletzten Runde hatte ich wiederum einen Gegner aus der Schweiz (ELO 2043), der mir das inzwischen beliebte Damenbauernspiel mit 2. Lf4 vorsetzte. Nach 22 Zügen bot mir mein Gegenüber ein Remis an. Ich war allerdings bei meinem bisherigen Turnierverlauf mit Remis nicht zufrieden und lehnte ab. In einer verwickelten Stellung opferte der Eidgenosse einen Bauern, was auch ziemlich gut aussah. Ich schaffte es jedoch, meinen „Laden zusammenzuhalten“ und behauptete den Mehrbauern bis ins Endspiel. Nach Beendigung der Partie schimpfte mein Gegner lauthals – allerdings mit sich selbst! Soll noch mal einer sagen, die Schweizer seien ausgeglichen …

Vor der letzten Runde wurde statt der üblichen Eröffnungsmusik ein Musikvideo von einer in Chile sehr bekannten Sängerin vorgeführt. Diese Sängerin spielte selber beim Turnier mit und präsentiert auf ihrem neuen Album, das erst in zwei Monaten (!) erscheint, einen Song über Schach – also quasi eine Weltpremiere! In diesem Song wird auch über Caro-Kann gesungen. Als die Partien anfingen, sagten meine Sitznachbarn, eigentlich müsste man ja jetzt Caro-Kann spielen. Ich hatte Schwarz, mein Gegenüber hatte bereits 1. e4 gezogen – also sagte ich: Mach ich und zog zur allgemeinen Erheiterung c6! Mein junger Gegner aus Deutschland (ELO 2011) war allerdings mit dem Nimzowitsch-System nicht so gut vertraut. Diese Partie beendete ich spektakulär: Ich opferte einen Turm, um einen Bauern zur Dame zu verwandeln. Dieses „junge Fräulein“ gab ich allerdings bereits 2 Züge später wieder her, dadurch war jegliches Gegenspiel von Weiß unmöglich geworden und mein Gegner gab die Partie auf. Nach zwei Weiß-Siegen zu Beginn nun also zwei Schwarz-Siege als Abschluss – ein rundes Turnier! Damit hatte ich 5 Punkte aus 9 Runden auf dem Konto, was in der Endabrechnung Platz 14 bedeutete. Insgeheim hatte ich auf einen Top-Ten-Platz gehofft, aber auch dieses Ergebnis ist für mich in Ordnung.

Bei der Siegerehrung trat dann die chilenische Sängerin noch einmal live auf und es gab sogar noch einen Überraschungsgast: Die ehemals beste weibliche Schachspielerin der Welt, Judith Polgar, war am Tag vorher angereist und wirkte sogar teilweise bei der Siegerehrung mit!

Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung mit einer gelungenen Mischung aus Schach und Urlaub – oder aus Urlaub und Schach, je nachdem …

Ralf Schöngart

Ralf Schöngart (im SFB-Shirt!) im Gespräch mit GM Alexei Shirov

Schöngart – Potterat

 

Ralf Schöngart verliert Finale

Am Samstag, 7.4.18, fand in der Hohen Luft das Finale um den Bezirks-Dähnepokal statt. Dabei traf Ralf Schöngart auf den ehemaligen Oberliga-Spieler Uwe Rick aus Lüneburg. In einer selten gespielten (und mir unbekannten) Variante im Slawischen Damengambit konnte Schwarz den Mehrbauern behaupten. Beim Versuch, aktives Gegenspiel zu organisieren, übersah ich eine taktische Widerlegung, die meine Stellung praktisch lahm legte. Als ich auch noch eine Qualle einbüßte, gab ich den hoffnungslosen Kampf auf.

Herzlichen Glückwunsch an Uwe Rick zum Sieg im Bezirks-Dähnepokal und viel Erfolg beim Dähnepokal auf Landesebene!

Ralf Schöngart

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Ralf Schöngart gewinnt Turnier in Kassel

An diesem Wochenende fand in Kassel das vorletzte Qualifikationsturnier für die Deutsche-Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) statt. Insgesamt 327 Spieler, aufgeteilt in 7 Wertungsgruppen, traten an, um sich für das Finale Ende Mai in Leipzig zu qualifizieren.

Ich spielte in der B-Gruppe mit 54 Teilnehmern. Da ich mich bereits in Magdeburg für das Finale qualifiziert habe, konnte ich das Turnier ganz entspannt angehen. Und das kann ja auch helfen: Meine ersten drei Partien konnte ich gewinnen und war alleiniger Tabellenführer! In Runde vier griff ich aber gründlich daneben und verlor sang- und klanglos (oder „mit Pauken und Trompeten“ …). In Runde 5 konnte ich dann aber wieder den ganzen Zähler einsammeln. Am Ende hatten sechs Spieler 4,0 Punkte auf dem Konto. Da ich jedoch von Anfang an in der Spitze gespielt habe, entschied die Buchholz-Wertung dieses Mal zu meinen Gunsten und ich wurde Turniersieger. Ich hätte nichts dagegen, wenn’s beim Finale in Leipzig auch so laufen würde!

Ralf Schöngart