2. Spieltag Mannschaftsmeisterschaft

SFB I – Verbandsliga Nord

Am 16.11. fand der zweite Spieltag dieser Saison statt und die SFBer mussten ins „Scharfrichterhaus“ reisen. Dort wartete allerdings nicht die Todesstrafe, sondern glücklicherweise nur die erste Mannschaft des SK Verden auf uns. Von den DWZ-Zahlen waren wir an den meisten Brettern gleich auf, lediglich an Brett 7 und 8 waren die Verdener jeweils ca. 200 Punkte höher bewertet.
Es startete mit einer Niederlage von Curd Hiersche an Brett 7. Etwa eine halbe Stunde später musste sich Alexander Struck an Brett 6 ebenfalls geschlagen geben, wodurch es bereits 0:2 gegen uns stand. Aber auch an den anderen Brettern sah es nicht gerade nach großen Siegchancen aus, so dass Martin Winkelmann an Brett 4 nach einer soliden Partie ein Remis beisteuerte. Auch Ralf Schöngart an Brett 2 musste sich auf eine Zugwiederholung einlassen, um kein Material zu verlieren. Bei seinem Debüt für die erste Mannschaft konnte Ralph Bernhard an Brett 8 lange Zeit gut mithalten, bis er sich im Endspiel schließlich geschlagen geben musste. Nun stand es also 1:4, die drei verbleibenden SFBer kämpften in jeweils ausgeglichenen Stellungen dennoch weiter, bis Frank Schildt an Brett 3 nach 4 Stunden Spielzeit doch ins Remis einwilligte. Torsten Damm an Brett 5 und Justus Ibe an Brett 1 zogen sofort nach. So stand am Ende eine deutliche 2,5:5,5 Niederlage auf der Ergebnistafel. Kurioserweise wurde diese Saison auch noch keine einzige der 16 gespielten Partien gewonnen. Bleibt zu hoffen, dass sich das beim nächsten Mannschaftskampf gegen die SG FinWest am 7.12. ändert.
Justus Ibe

SFB II – Bezirksklasse West

SFB 2 hatte die 3.Mannschaft vom Stader SV zu Gast, die ihr erstes Spiel ähnlich gut mit 5:1 gewonnen hatte. Es ging also auch um die zwischenzeitliche Tabellenführung, und so waren wir mit der nominal stärksten Besetzung angetreten.

Trotzdem gab es schon nach 45 Minuten einen Rückschlag, wo Volker Harms sich der seltenen Wiener Partie erwehren musste. Sein Gegner hatte einen starken Angriff auf der f-Linie gestartet, der zum Durchbruch und schließlich zu Figurenverlust führte. So ging die Partie nach 16 Zügen verloren. Helmut Blanck glich nur 10 Minuten später zum 1:1 aus. Kommentar von Helmut: „Mein junger Gegner hatte sich zuerst gut aufgebaut. Dann ruinierte er alles durch einen Patzer und ich gewann einen Springer und im nächsten Zug noch die Dame. So zu gewinnen macht keinen Spaß.“

Alle weiteren Partien standen längere Zeit auf der Kippe bzw. ausgeglichen, ehe Thomas Höhle mit Weiß an Brett 2 ins Remis abwickeln konnte. Björn Walther stand an Brett 6 zeitweise schlechter, erkämpfte sich aber mit etwas Glück schließlich das Remis im Colle-System nach 34 Zügen. An Brett 3 geriet Hans-Peter Tödter mit Schwarz in der Trompovski-Eröffnung zunächst unter Druck, konnte sich davon aber befreien und seinerseits einen Gegenangriff aufbauen. Der reichte aber nicht für mehr als ein Remis nach 34 Zügen und 2,5 Stunden Spielzeit. Den Tag zu unseren Gunsten entschied Stefan Klein an Brett 1.

Nach dem nun erreichten Zwischenstand von 2,5:2,5 blickten alle auf die letzte noch laufende Partie von Stefan Klein an Brett 1. Stefan gewann im Mittelspiel einen Zentrumsbauern, was zunächst noch kein klarer Vorteil war. Stefans Gegner kämpfte entschlossen um das Remis, doch nach Abtausch aller Figuren behielt Stefan seinen Mehrbauern bis ins Endspiel. In einem komplizierten Bauernendspiel mit vielen Tücken behielt Stefan die Übersicht – und verwandelte seinen Mehrbauern sicher zum Sieg. Mehrere geschickt genutzte Zugzwangsituationen halfen ihm dabei.

So gewann unsere zweite Mannschaft am Ende knapp, aber verdient mit 3,5:2,5. Nach dem zweiten Spieltag stehen wir in der Bezirksklasse West mit vier Mannschaftspunkten an der Tabellenspitze. Eine perfekte Voraussetzung für die nächsten Spieltage. Das nächste Match sieht uns am 7.Dezember beim SV Winsen II.

Hans-Peter Tödter



 

Sportstipendium 2025

Am 6. November fand in Stade die Vergabe des jährlichen Sportstipendiums statt. Dieses Sportstipendium wird seit 2012 gemeinsam von der Sparkasse Stade-Altes Land, dem Tageblatt und dem Kreissportbund Stade verliehen. 10 jugendliche Sportler kommen in die Endausscheidung, in der über ein Punktesystem incl. Telefon-Voting über die Platzierungen entschieden wird. Die 3 Erstplatzierten können sich dann über 1.500 €, 1000 € und 500 € freuen. Seit ein paar Jahren gibt es auch einen Ehrenpreis, den „Paul-Reinhard-Schmidt-Preis“. Dieser Preis wird an besonders engagierte ehrenamtliche Jugendliche verliehen. Und in diesem Jahr an Justus Ibe! Justus war bei der Preisverleihung völlig überrascht, die Verantwortlichen schafften es, diese Ehrung geheim zu halten. Justus dämmerte erst etwas, als der SFB-Vorsitzende eine Laudatio für Justus hielt. Dotiert ist diese besondere Auszeichnung mit 1.000 €. Diesen Scheck überreichten Sparkassen-Vorstand Jan Schuback und KSB-Vorstand Nihat Sagir an den SFB’er.  

Scheck-Übergabe an Justus Ibe.
Foto: Tageblatt

Ralf Schöngart

Bezirks-Einzel-Meisterschaft

Dieses Jahr fand die Bezirks-Einzel-Meisterschaft (BEM) vom 20.10.2025 bis 26.10.2025 in Verden/Aller statt. Ausgetragen wurden die Jugendturniere U12 – U18, das Seniorenturnier, das Hauptturnier sowie das Meisterturnier. Meine erste BEM habe ich 1974 im Jugend-Hauptturnier (das gab’s damals noch) gespielt und jetzt – über 50 Jahre später! – meine erste Teilnahme am Seniorenturnier. Der Hauptgrund, weswegen ich mich gegen das Meisterturnier entschieden habe, waren die dort angesetzten 3 Doppelrunden. Da geht’s bei den „älteren Herrschaften“ doch deutlich entspannter zu …

Ich trat als klarer nomineller Favorit an, was es aber nicht immer leichter macht. Und ich bekam von meinen Kontrahenten auch ordentlich Gegenwehr zu spüren. Die ersten 4 Partien konnte ich, wenn auch teilweise erst nach langem und geduldigem Kampf, gewinnen. In Runde 5 traf ich mit Schwarz auf den Setzlisten-Zweiten aus Leipzig. Hier einigten wir uns nach 17 Zügen in einer vollkommen ausgeglichenen Stellung (die Rechner-Bewertung sagte später 0,0) auf Remis. Die 6. Runde konnte ich dann wieder gewinnen, der Zweitplatzierte kam allerdings über ein Remis nicht hinaus. Dadurch hatte ich bereits einen ganzen Punkt Vorsprung und konnte aufgrund meiner sehr starken Zweitwertung nicht mehr eingeholt werden. In der letzten Runde lieferte ich mir dann noch einmal einen spannenden Kampf gegen den Bezirksvorsitzenden. Auch diese Partie konnte ich schließlich gewinnen und beendete damit das Turnier mit 6,5 Punkten aus 7 Runden souverän als neuer Bezirksmeister! Kleiner Fun-Fact am Rande: Ich spielte das komplette Turnier an Brett 1 und meine 7 Gegner landeten in der Endtabelle auf den Plätzen 2 bis 8 – ein eher seltenes Ergebnis!

Bezirksmeister der Senioren mit NSV Präsident Michael S. Langer

Ralf Schöngart

Cup der Deutschen Einheit

Vom 2.10. – 7.10.2025 fand in Wernigerode – der „bunten Stadt am Harz“ – bereits zum 16. Mal der Cup der Deutschen Einheit (ehemals „Deutschland-Cup“) statt. Dieses Turnier wird in 100’er DWZ-Gruppen gespielt. Die Obergrenze liegt bei DWZ 2100, in Gruppe 12 treten alle unter DWZ 1000 an. Man trifft also in jeder Partie auf nahezu gleichstarke Gegner. Außerdem wartet auf die Teilnehmer ein umfangreiches Rahmen- und Ausflugsprogramm. Auch Kurioses wird geboten: Bei der Begrüßung durch den Turnierleiter wurde bekannt gegeben, dass es ein frischvermähltes Ehepaar unter den Teilnehmern gibt – morgens um 11 Uhr geheiratet, nachmittags um 17 Uhr am Brett! Und in Runde 3 kam es in einer Paarung zu der Konstellation, dass 184 Jahre Lebenserfahrung am Schachbrett versammelt waren – hier konnte sich die „Jugend“ (90 Jahre alt) gegen den 94-jährigen durchsetzen. Respekt an beide!

Insgesamt traten in diesem Jahr 187 Spieler an. Ich selber spielte wiederum in Gruppe 2 (DWZ 1900 – 1999). In der ersten Runde traf ich auf den frischgebackenen Ehemann (DWZ 1986), der mir nach 18 Zügen Remis anbot. Selbstverständlich nahm ich an, ich wollte ihm ja nicht den Hochzeitstag verderben 😉 . In Runde zwei (gegen DWZ 1915) verwandelte ich in Zeitnot eine klar bessere Stellung mit Mehrbauer zu einem Turmendspiel mit Minusbauer, das ich aber mit ein bisschen Glück noch ins Remis retten konnte. Schlecht lief es in Runde 3 gegen den späteren Zweiten (DWZ 1980): Hier vergaß ich in einer meiner Leib- und Magenvarianten in der Eröffnung einen Zug und musste mich nach 40 Zügen geschlagen geben. Danach traf ich auf einen langjährigen Bekannten (DWZ 1946). Nach einer relativ ruhigen Partie mit vielen Abtäuschen einigten wir uns auf die Punkteteilung. An diesem Sonntag war eine Doppelrunde angesetzt, daher nutzte ich für den Nachmittag die Möglichkeit ein „Bye“ zu nehmen, also einen halben Punkt ohne zu spielen zu erhalten. In Runde 6 wartete der Titelverteidiger (DWZ 1952) auf mich. Nach 35 Zügen hatte mein Gegner noch 3 Minuten Restbedenkzeit, ich noch 7. Nach 36. Sxe4 entstand folgende Stellung:

Hier investierte ich 5 Minuten meiner Bedenkzeit um dann 36. … c4 zu spielen. So ging es weiter: 37. Txd4 Dxd4+ 38. Df2 c3 (!) 39. a5 cxb2 40. Sd2 Dxd2 (!) 41. Dxd2 b1=D+ Schwarz hat zwei Figuren mehr, die Partie ist eigentlich entschieden. Aber es gab noch eine hübsche Abwicklung mit 42. Kh2 Dxb5 43. Dd8+ Lf8 44. axb6 Db2 (droht Matt auf g2) 45. Dg5 Dxb6 46. Dxe5 Dd6 47. Da1 Dd2 48. Df1 Se2 49. Df2 Ld6+ und Weiß hat es endlich eingesehen. In der letzten Runde traf ich auf einen langjährigen Spitzenspieler und mehrfachen WM-Teilnehmer des Blinden-Schachverbandes (DWZ 1956). Wieder spielte ich die Eröffnung schlecht und büßte einen Bauern ein. Um etwas Gegenspiel und Platz für meine Figuren zu bekommen, opferte ich einen zweiten Bauern. Das sollte sich auszahlen, ich konnte einen Bauern zurück gewinnen und selber ein paar Drohungen aufstellen. Nach 38 Zügen nahm ich dann das Remis-Angebot an. Damit hatte ich 3,5 Punkte auf dem Konto und belegte am Ende den 8. Platz. Mit Startnummer 9 ins Turnier gegangen, also in etwa die Erwartungen erfüllt.

Auch bei diesem Turnier war mit Sigrun Naumann wieder eine weitere SFB’erin am Start. Sigrun startete in Gruppe 12 und erreichte mit 3,5 Punkten aus 7 Runden ebenfalls die 50%-Marke, was am Ende zu Platz 9 reichte. In dieser Gruppe sind natürlich auch immer Kinder am Start, die bei den DWZ noch deutlich unterbewertet sind. Positiv in diesem Jahr: Allein in dieser Gruppe waren 7 Frauen dabei!

Das wie immer sehr gut organisierte Turnier wurde durch unsere täglichen gemütlichen Abende der „Deutschland-Clique“ (Hamburg – Berlin – Leipzig – Koblenz) mit leckerem Essen und dem einen oder anderen Kaltgetränk abgerundet.

Ralf Schöngart  

 

Es geht wieder los!

Am heutigen Sonntag hat die neue Saison begonnen. In der Verbandsliga Nord empfingen wir den Landesliga-Absteiger Bremer SG. Wir konnten gleich zum Saison-Auftakt unsere erste Acht aufbieten, aber auch die Gäste aus Bremen traten fast in Bestbesetzung an. Es entwickelte sich ein spannender und lange Zeit ausgeglichener Wettkampf. 

Nach zwei Stunden Spielzeit musste sich Bernd Skalmowski an Brett 3 geschlagen geben. Sein erfahrener Gegner konnte einen starken Angriff inszenieren, so dass ein Matt letztlich nicht mehr zu vermeiden wäre. Nach zweieinhalb Stunden endete die Partie von Martin Winkelmann an Brett 5 mit einem Remis. Das Ende der Partie stand unter dem Motto „wer riskiert, verliert“, also einigten sich die beiden Kontrahenten auf die Punkteteilung. Nur eine Viertelstunde später das nächste Remis: An Brett 2 spielte Ralf Schöngart eine offene Eröffnung mit frühem Damentausch, es konnte sich jedoch keiner der beiden Spieler einen entscheidenden Vorteil erspielen – 1 : 2. Die nächste Partie endete wiederum nur eine Viertelstunde später. Bei seinem Debüt am Spitzenbrett lieferte Justus Ibe eine konzentrierte Leistung ab. Eine kleine Ungenauigkeit reichte jedoch dem Bremer, um einen nicht mehr zu parierenden Mattangriff auf’s Brett zu bringen – 1 : 3. Es sah nach einer deutlichen Heimniederlage aus, aber die SFB’er kämpften. An drei Brettern hatten die Buxtehuder sogar jeweils einen Mehrbauern, allerdings in teilweise sehr komplizierten Stellungen. Das 1 : 4 musste Torsten Damm an Brett 6 zulassen. Torsten bekam ein Figurenknäuel auf der Grundlinie nicht entwirrt. Er probierte noch ein Qualitätsopfer, um Platz für seine Figuren zu bekommen, sein routinierter Gegner wickelte jedoch souverän zum Punktgewinn ab. Nach fast 4 Stunden Spielzeit dann das nächste Remis durch  Rafael Krain an Brett 8. Der SFB-Mannschaftsführer konnte zwar einen Bauerngewinn verbuchen, hatte dann aber im Endspiel mit ungleichen Läufern keine Gewinnmöglichkeit mehr. Damit war die Mannschaftsniederlage bereits besiegelt. Nichts desto trotz wurde an den verbliebenen zwei Brettern weiter gekämpft. An Brett 7 spielte Alexander Struck eine sehr gute Partie. In hochgradiger Zeitnot fand der Gästespieler dann ein spektakuläres Turmopfer, durch das Matt oder Damenverlust drohte. Der SFB’er behielt jedoch die Nerven und wickelte in ein Endspiel ab, in dem er mit Turm – Läufer – Bauer gegen die Dame alle Gewinnversuche abwehrte – Remis. Die letzte Partie spielte Frank Schildt an Brett 4. Auch hier konnte der SFB’er einen Bauern gewinnen, allerdings schaffte es der Gästespieler, im Endspiel immer wieder Verteidigungsressourcen zu finden, so dass auch diese Partie Remis endete. Damit stand nach viereinhalb Stunden das Endergebnis von 2,5 : 5,5 fest. Gegen diese starke Mannschaft ist das aber für uns kein Beinbruch.

Ralf Schöngart

ADAC-Cyclassics

Am 17.8.2025 erlebte Buxtehude ein Highlight der besonderen Art: Erstmalig startete das Eintages-Radrennen für die Profis in Buxtehude! Und mittendrin zwei SFB’er: Torsten Damm und Justus Ibe waren als Streckenposten im Einsatz! Bereits am frühen Sonntagmorgen kamen die „Jedermänner“ (nach inoffiziellen Schätzungen über 10.000!) von Hamburg kommend durch das Alte Land nach Buxtehude, um dann durch den Landkreis Harburg zurück nach Hamburg zu fahren. Von 10 Uhr bis 12 Uhr gab es auf einer Bühne vor dem Rathaus eine ausführliche Vorstellung der 23 Profi-Teams.  Um 12 Uhr starteten dann die 161 Profi-Radfahrer bei strahlendem Sonnenschein am Rathausplatz, um durch die von etlichen Zuschauern gesäumten Straßen über Breite Straße, Ostfleth, Hansestraße und Stader Straße die 201 KM lange Strecke zum Zielort Hamburg in Angriff zu nehmen. Es ist schon beeindruckend, welcher logistische Aufwand für so ein sportliches Großereignis betrieben wird. Das war mal ein ganz anderes Erlebnis für Beteiligte wie Zuschauer.

Ralf  Schöngart

Torsten Damm und Justs Ibe

 

Motorrad-Staffel der Polizei

 

Los geht die wilde Fahrt

Passanten-Schach

Am Samstag, den 26.7.25, war es wieder soweit: Unser beliebtes Passanten-Schach auf dem Buxtehuder Rathausplatz fand statt. Trotz des (wieder mal) überwiegend abwesenden Sommers konnten wir uns wiederum über strahlenden Sonnenschein und angenehme Temperaturen freuen. Es gab schon die Idee, wir sollten unser Passanten-Schach häufiger durchführen …

Mitten im Wochenmarkttrubel ist das große Garten-Schach immer wieder ein Hingucker und lockte viele Schaulustige an. Aber auch die „normalen“ Bretter waren gut besucht. Und etliche Besucher  wollten sich über unseren Verein und unsere Aktivitäten informieren. Also wieder mal eine äußerst gelungene Veranstaltung, die auch im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.

Einige Impressionen findet man hier.

Ralf Schöngart

Impressionen 2025

Präzision beim Aufbau.

 

Rücken an Rücken.

 

Schach vor dem historischen Rathaus.

 

Die Einladung für alle.

 

Großes Interesse.

 

Vater und Sohn.

 

Viele Zuschauer.

 

Alle Bretter sind besetzt.

 

Der Pressewart informiert.

 

Der unermüdliche Kai.

 

Familienschach.

Unser stets aktuelles Motto!

 

Schachspektakel im Schützenverein

Am 28. Juni 2025 fand die 37. Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft im Schach statt. Das Turnier wurde wie schon in den Vorjahren in den tollen Räumlichkeiten der Schießsportanlage des Schützenvereins Altkloster ausgetragen. Die Spielbedingungen für ein Schnellturnier sind kaum zu toppen: Heller Spielsaal, jede Paarung an einem Einzeltisch und eine bestens ausgestattete Cafeteria.

Das Turnier wurde im Schnellschach-Modus ausgetragen. Dabei hat jeder Spieler pro Partie 20 Minuten zur Verfügung. Partien dauern also maximal 40 Minuten. Insgesamt wurden neun Runden nach dem so genannten Schweizer System ausgetragen. Alle Ergebnisse werden nach jeder Runde in eine Liste eingetragen. Der aktuelle Punktestand wird für die Auslosung zur nächsten Runde herangezogen, damit punktgleiche Spieler möglichst gegeneinander gelost werden. So trifft jeder Spieler immer auf etwa gleichstarke Gegner, und der Turnierverlauf garantiert Spannung.

Zwischen den Runden und in der Mittagspause konnten sich die Spieler mit kleinen Speisen, Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken stärken. Susanne Drews und Daniela Peters als gute Geister in der Cafeteria hatten reichlich zu tun.

Leider gab es vor dem Beginn einige kurzfristige Ausfälle, so dass 46 Spieler bei sommerlichen Temperaturen antraten, um die Meister bei Vereins- und Hobbyspielern zu ermitteln.

Unter den Teilnehmern waren immerhin 12 Hobbyspieler, vier Jugendliche sowie zwei Damen. Die Teilnehmer reisten aus dem ganzen Schachbezirk von Dannenberg bis Stade sowie aus Hamburg an. Ein Teilnehmer hatte sogar den Weg von Kappeln in die Estestadt gefunden. Von den Schachfreunden Buxtehude waren acht Teilnehmer dabei.

Als Favoriten galten der Sieger von 2023, Jürgen de Voogt, sowie der Sieger von 2024, Jay Kneip, beide vom TV Fischbek. Aber auch einige weitere spielstarke Matadoren aus Jork, Stade und Buxtehude wollten vorne mitmischen.

Am besten aus den Startlöchern kam Jay Kneip, der eine Serie von sechs Siegen in Folge hinlegte und bis zur 7.Runde das Feld anführte. In der Gruppe seiner Verfolger fanden sich Jürgen de Voogt, Arend Brümmel aus Stade und Gerhard Hallekamp aus Jork mit jeweils fünf Punkten. Das Finale versprach also große Spannung.

Vorentscheidend war der Sieg von de Voogt gegen Kneip in der 7.Runde. Vor der letzten Runde lagen vier Spieler so geringfügig beieinander, dass theoretisch ein Siegerquartett mit jeweils sieben Punkten möglich gewesen wäre. Wer würde die besten Nerven haben?

De Voogt nutzte das Momentum, gewann seine beiden letzten Partien und wurde verdienter neuer Stadtmeister. Kneip verlor seine letzte Partie gegen Carina Brandt vom TV Fischbek und landete mit sieben Punkten auf dem 3.Platz. Durch den Sieg gelang Brandt der Sprung auf Platz vier mit ebenfalls sieben Punkten. Auf den 2.Platz schob sich Gerhard Hallekamp, gleichfalls mit sieben Punkten, aber besserer Feinwertung als die beiden Fischbeker.

In einem sehr harmonischen Turnier setzten sich Ingo Ratzmer bei den Hobbyspielern und Richard Bürgener vom SV Bad Bevensen bei den Jugendlichen durch.

Die besten Buxtehuder waren Martin Winkelmann, Ralf Schöngart und Torsten Damm auf den Plätzen 5, 10 und 11. Bemerkenswert auch die Turnierleistung des erst elfjährigen Buxtehuder Nachwuchsspielers Kai Neacsu, der mit vier Siegen gegen erwachsene Gegner auf Rang 33 landete.

Hans-Peter Tödter

Fakten:

46 Teilnehmer

13 Vereine

12 Hobbyspieler 

2 weibliche Teilnehmerinnen

4 Jugendliche

Endstand

Der Aufbau ist fertig.

 

Nach getaner Arbeit.

 

Ungewohnte Perspektive.

 

Der „Finanzminister“.

 

Das „Dream-Team“ der Cafeteria.

 

Der Saal ist voll.

 

Immer wieder schön: Erfahrung trifft auf Jugend.

 

Zwei „Urgesteine“ des Bezirks Lüneburg.

 

Spannung pur!

 

Die Titelverteidigerin.

 

Turnierleiter gegen den Meister.

 

Toffifee als Trostpreis.

 

Bester Jugendlicher Richard Bürgener.

 

Platz 3 der Hobbyspieler: Lasse Schodra.

 

Platz 2 der Hobbyspieler: Jörg Petershagen.

 

Meister der Hobbyspieler: Ingo Ratzmer.

 

Überraschendes Geschenk vom Meister an den Jüngsten!

Der entthronte Meister: Jay Kneip auf Platz 3.

Platz 2 für Gerhard Hallekamp.

 

Buxtehuder Stadtmeister 2025: Jürgen de Voogt.

 

37. Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft

Am 28. Juni 2025 fand die 37. Offene Buxtehuder Stadtmeisterschaft im Schach statt. Wir waren wieder zu Gast in den tollen Räumlichkeiten der Schießsportanlage des Schützenvereins Altkloster. Die Spielbedingungen für ein Schnellturnier sind kaum zu toppen: Heller Spielsaal, jede Paarung an einem Einzeltisch und eine bestens ausgestattete Cafeteria, betreut von den „guten Geistern“ des Turniers Susanne Drews und Daniela Peters. Leider gab es zwei kurzfristige krankheitsbedingte Absagen und zwei Spieler erschienen ohne Absage nicht. Also traten bei sommerlichen Temperaturen 46 Spieler, unter ihnen 12 (!) Hobbyspieler, an, um die Meister bei den Vereins- und Hobbyspielern zu ermitteln. In einem sehr harmonischen Turnier setzten sich schließlich Jürgen de Voogt (TV Fischbek) bei den Vereinsspielern und Ingo Ratzmer bei den Hobbyspielern durch. Bester Jugendlicher wurde Richard Bürgener vom SV Bad Bevensen.

Einen ausführlichen Bericht und einige Fotos gibt es  unter der Rubrik Stadtmeisterschaft.

Ralf Schöngart

Fakten:

46 Teilnehmer

13 Vereine

12 Hobbyspieler 

2 weibliche Teilnehmerinnen

4 Jugendliche

Endstand