Bernd Skalmowski ist Vereinsmeister

Am gestrigen Freitag ist die Vereinsmeisterschaft 2017 beendet worden. Der neue Vereinsmeister ist auch der alte: Bernd Skalmowski konnte seinen Titel mit 7 aus 7 souverän verteidigen! Musste im letzten Jahr noch ein Stichkampf um den Meistertitel ausgetragen werden, ließ Bernd dieses Mal mit einem 100 % Ergebnis keinen Zweifel am Ausgang des Turnieres. Auf Platz zwei landete wie im Vorjahr Ralf Schöngart, knapp vor dem punktgleichen Stefan Klein. Leider konnte Bernd Dehmel, der lange Zeit an der Spitze mitspielte, das Turnier krankheitsbedingt nicht beenden und musste die letzten beiden Runden kampflos abgeben. Auch an dieser Stelle nochmals gute Besserung für den einen Bernd und Herzlichen Glückwunsch an den anderen Bernd!

Ralf Schöngart

Bezirks-Blitz-Mannschafts-Meisterschaft

Am Sonntag, den 14. Mai 2017, fand in Jork die Bezirks-Blitz-Mannschafts-Meisterschaft statt. Leider fanden bei strahlendem Sonnenschein nur acht Mannschaften den Weg ins Alte Land, das ist für diese Veranstaltung absoluter Minusrekord! Das lag sicherlich auch an dem ungünstigen Termin parallel zu Jugendschach-Terminen und zudem auch noch am Muttertag. Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden mit Hin- und Rückrunde, also 14 Runden insgesamt.

Wir traten in der Besetzung (Brett 1 – 4) Ralf Schöngart, Paul Urbanek, Helmut Blanck und Henri Rückert an. Für uns war klar, dass wir nicht um Titel oder Treppchen-Plätze mitspielen würden, also wollten wir möglichst viel Spaß haben und evtl. den einen oder anderen „Großen“ ärgern. Dieses Vorhaben konnten wir erfolgreich umsetzen! Am Ende hatten wir 9 Mannschaftspunkte auf dem Konto und durchaus respektable Ergebnisse erzielt. Das bedeutete in der Endabrechnung trotzdem „nur“ Platz sieben.

Die Einzelergebnisse:

Ralf Schöngart         8,0 Punkte

Paul Urbanek           7,0 Punkte

Helmut Blanck         3,0 Punkte

Henri Rückert           4,0 Punkte

Den Titel sicherte sich nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen schließlich doch noch souverän der Favorit Post SV Uelzen vor dem Breloher SC.

Ralf Schöngart

Klassenerhalt perfekt

Der letzte Spieltag in der Bezirksoberliga gegen die zweite Mannschaft des Stader SV stand für die Schachfreunde Buxtehude unter keinen guten Vorzeichen:

Spitzenspieler Torge Albrecht stand genau so wenig zur Verfügung wie Mannschaftsführer und Top-Scorer Bernd Skalmowski. Da auch etliche andere Spieler aus Termin- oder Krankheitsgründen nicht antreten konnten, waren nur 7 SFB’er am Start. Nach langen Überlegungen wurde entschieden, Brett 1 kampflos abzugeben. Das hatte mehrere Gründe:

  1. Der stärkste Stader Dirk Hilck wurde „aus dem Rennen genommen“
  2. Es wurde ein Schwarz-Brett frei gelassen
  3. Das Hauptargument: Alle SFB’er konnten ein Brett tiefer spielen.

Diese Strategie sollte sich letztendlich auszahlen. Nachdem wir also gleich mit 0 : 1 hinten lagen, mussten wir auch noch das 0 : 2 hinnehmen. An Brett 5 spielte Helmut Blanck mit Schwarz gegen Annika Evers. In einem Damenbauernspiel erreichte Schwarz eine vorteilhafte Stellung, übersah dann aber leider einen Qualitätsverlust und musste wenig später aufgeben. Den Anschlusstreffer schaffte Burkhard Drewes an Brett 4 gegen den neuen Stader Vereinsvorsitzenden Bernd Micheel. Nach der Eröffnung entfachte der Stader einen vehementen Bauernsturm gegen den weißen König. Burkhard ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und besetzte seinerseits die geöffnete H-Linie mit einem Turm. Durch ein taktisches Manöver gewann Weiß nicht nur einen Bauern, sondern setzte auch noch überraschend Matt. Den Ausgleich erzielte Ralf Schöngart an Brett 2 gegen Jan Kragge. Nach der Anti-Meraner Variante im Slawischen Damengambit entstanden bei Schwarz einige Lücken am Königsflügel, die der Buxtehuder zu einem sehenswerten Mattangriff nutzen konnte. Die erneute Führung für Stade musste Thomas Kebsch an Brett 8 gegen Christoph Meyer zulassen. Nach einer seltenen Variante gegen das Wolga-Gambit sah sich Weiß einem heftigen schwarzen Angriff ausgesetzt. Die Verteidigung gegen diesen Angriff kostete leider sehr viel Bedenkzeit, so dass Thomas in einer inzwischen remis-verdächtigen Stellung im 40. Zug (!) die Zeit überschritt. Den erneuten Ausgleich steuerte Paul Urbanek an Brett 3 gegen Moritz Hammann bei. In einer englischen Partie sah es lange so aus, als ob der SFB‘er Probleme mit seiner Grundlinie und einer geschwächten Königsstellung bekommen sollte. Dafür hatte Schwarz aber einen starken gedeckten Freibauern auf der 3. Reihe. Bei knapp werdender Bedenkzeit (natürlich nicht bei Paul!) konnte Schwarz jedoch zwei Bauern erobern und das Endspiel trotz ungleich farbiger Läufer sicher gewinnen. Es ist immer wieder beeindruckend, wie Paul solche Endspiele behandelt! Jetzt liefen noch zwei Partien, die den Zuschauern alles abverlangten! An Brett 7 spielte Volker Harms gegen Marcus Hamann Russisch. Durch geschicktes Lavieren konnte Volker einen Bauern gewinnen, zu dem sich bald noch ein Zweiter und Dritter dazugesellte. Nachdem die Zeitkontrolle mit 4 Sekunden (!) auf der Uhr geschafft war, erwarteten alle Kiebitze ein schnelles Ende der Partie. Aber es entstand ein kompliziertes Springer-Endspiel, in dem Weiß plötzlich ganz unerwartet doch noch Remis-Chancen bekam. Aber nach knapp 6 Stunden Spielzeit hatte Volker dann doch noch – sehr zur Freude der SFB-Mannschaftskollegen! – die zündende Idee und einer seiner zwei verbliebenen Mehrbauern wäre unaufhaltsam zur Dame gegangen. Und nur wenige Sekunden danach war dann auch die letzte Partie beendet. An Brett 6 spielte Stefan Klein gegen den Stader Mannschaftsführer Matthias Schröder. Auch hier kam es zur englischen Eröffnung und die Stellung war lange Zeit ausgeglichen. Dann übersah der Buxtehuder aber eine Mattdrohung, die ihn einen Bauern kostete. Im Damenendspiel wäre Stefan dann fast noch ein Dauerschach geglückt, aber mit knapper Bedenkzeit fand er nicht immer die beste Fortsetzung, so dass der Stader 5 Sekunden vor Partieende doch noch matt setzen konnte.

Damit war ein überaus spannender Mannschaftskampf beendet und das alles in allem gerechte Endergebnis von 4 : 4 stand fest. Durch dieses Unentschieden beenden die Schachfreunde Buxtehude die Saison auf einem versöhnlichen 6. Tabellenplatz und spielen auch in der nächsten Saison wieder in der Bezirksoberliga.

Ralf Schöngart

Achter Spieltag Bezirksoberliga: Endlich wieder ein Sieg

Am 23.04.17 war unsere Mannschaft zu Gast in Uelzen, wo wir gegen die 2. Mannschaft des PSV antreten mussten.

Zuerst fing es gar nicht gut für uns an. Helmut Blanck hatte an Brett 4 zum Endspiel mit jeweils Dame und Turm abgewickelt, aber sein Gegner hatte einen Freibauern auf der sechsten Reihe übrig behalten, die Blockade durch die Dame stellte sich als trügerisch heraus, Nach Damenopfer gegen seinen Turm musste die Blockade aufgegeben werden und der Bauer hätte nicht mehr aufgehalten werden können, so blieb Helmut nur die Aufgabe.

Auch an Brett 6, an dem Volker Harms spielte, kam es schnell zu einem Endspiel. Da Volker keinen Weg sah, die Partie für sich zu entscheiden, nahm er das Remisangebot seines Gegners an.

Zwischenzeitlich hatte an Brett 2 Bernd Skalmowski durch einen Eröffnungsfehler eine katastrophale Stellung erreicht. Ganze 4 Bauern rollten auf seine Königsstellung zu und seine Figuren waren größtenteils bewegungsunfähig. In dieser Stellung konnte er vorerst nur abwarten und als der Gegner schon zum großen Schlag ausholen wollte, übersah er die richtige Fortsetzung. Bernd konnte seinen König hinter einem gegnerischen Bauern verstecken, hatte dann schnell einen durchdringenden Angriff und gewann die Partie noch.

Hans-Werner Krawinkel durfte an Brett 7 mal wieder seine Lieblingseröffnung – Englisch – spielen. Er verlor aber schnell einen Bauern, zu dem sich dann später noch weitere gesellten, schließlich gab er auf.

An Brett 1 hatte es  Ralf Schöngart mit einem jungen Talent zu tun. Es kam zur Nimzo-Indischen Verteidigung und er verpasste seinem Gegner eine schlechte Königsstellung mit einem Doppelbauer auf der F-Linie. Nachdem er entscheidend in die gegnerische Königsstellung einbrechen konnte, gewann er souverän.

Auch Paul Urbanek spielte an Brett 3 gegen einen Jugendlichen. Im Verlaufe des Spiels erreichte dieser ein Endspiel mit einem Mehrbauern und beide hatten noch einen Läufer und einen Springer. Wie Paul durch die Abseitsstellung des gegnerischen Springers dann selbst einen Mehrbauern bekam und er schließlich mit seinem Springer gegen den gegnerischen Läufer den Gewinn erzwang, war äußerst sehenswert.

An Brett 5 spielte Stefan Klein und es kam zum Englischen Vierspringerspiel. Durch den Fehler seines Gegners eroberte er einen Springer und gewann schließlich.

Nun hatten wir den Gewinn schon in der Tasche, aber eine Partie lief ja noch, Thomas Kebsch hatte in der Eröffnung einen Bauern seines Gegners gewonnen, der dann aber zum Angriff kam. Thomas übersah eine Fesselung durch die er die Dame für nur zwei Leichtfiguren geben musste. Die Partie war letztlich nicht mehr zu halten.

So blieb es bei 4 1/2 zu 3 1/2, aber diesmal für uns und wir konnten endlich mal wieder 2 Mannschaftspunkte herausholen.

Bernd Skalmowski

Bernd Skalmowski siegt im Endspiel des Bezirks-Dähne-Pokals 2016/2017

Am Samstag, den 08.04.17 stand das Endspiel zum Bezirks-Dähne-Pokal auf dem Programm. Bernd Skalmowski von den Schachfreunden Buxtehude spielte dabei mit den weißen Steinen in Schneverdingen gegen Andreas Winkelmann.

Es kam zum Damengambit. Andreas Winkelmann ließ sich von der eigenwilligen Behandlung der Eröffnung durch Bernd Skalmowski beeindrucken und stand schon nach 10 Zügen deutlich schlechter. Der von Bernd eingeleitete Königsangriff führte zur Eroberung einer Figur und so gewann er durch Aufgabe im 33. Zug.

So konnte der Pokal auch in diesem Jahr wieder nach Buxtehude geholt werden. Wer mehr sehen will, hier geht es zur vollständigen Partie.

Bernd Skalmowski

Wieder eine Niederlage am 7. Spieltag

Am 7. Spieltag der Mannschaftsmeisterschaften hatten wir mit unserer Manschaft in der Bezirksoberliga den SV Winsen zu Gast in Buxtehude. Die Winsener reisten mit nur sechs Spielern an, die Bretter 2 und 8 wurden feigelassen. Eigentlich eine ideale Voraussetzung für uns, um nach vier Niederlagen in Folge endlich mal wieder einen Mannschaftssieg einzufahren.

Es fing auch gut an, denn Stefan Klein gewann an Brett nach nur 24 Zügen als erster (und einziger Buxtehuder) seine Partie. Der Gegner hatte es versäumt, seinen Königsflügel rechtzeitig zu entwickeln, was Stefan konsequent zum Angriff ausnutzte. Torge Albrecht einigte sich mit seinem Gegner an Brett 1 (in einer geschlossenen und unübersichtlichen Stellung) auf Remis. Doch nach und nach kippte die Lage, denn die Partien von Hans-Werner Krawinkel (Brett 7), Helmut Blanck (Brett 4) und Paul Urbanek (Brett 3) gingen nach längerem Kampf verloren. Der Vorsprung aus den kampflosen Punkten war dahin.

Beim Zwischenstand von 3,5:3,5 hing alles an der letzten laufenden Partie zwischen zwischen Volker Harms (SFB) und dem Hans-Hürgen Mencke (Winsen) an Brett 6. In einer weitgehend positionell geprägten Stellung versuchten beide Spieler bis zum Schluss, die Partie für sich zu entscheiden. Die Lage kippte schließlich zugunsten von Hans-Hürgen Mencke. Der Winsener konnte einen entfernten Freibauern bis auf die 6. Reihe vorbringen, der bei Volker sämtliche Kräfte band. Diesen Bauern gab der Gegner später wieder zurück, gewann dafür aber zwei andere Bauern am Königsflügel. Volker hatte keine Kompensation mehr und gab auf.

So verloren wir trotz zwei kampfloser Punkte am Ende (wieder einmal) ganz knapp mit 3,5:4,5. Durch diese ärgerliche Mannschaftsniederlage stecken wir nun mitten im Abspiegskampf und müssen in den letzten beiden Spielen (gegen Uelzen und Stade) dringend punkten, sonst sieht es düster aus.

Bernd Skalmowski steht im Finale

Am Freitag, den 3. März 2017 fand in Buxtehude das Halbfinale im Bezirks-Dähnepokal statt. Mit Bernd Skalmowski und Stefan Lehmkuhl trafen zwei Buxtehuder aufeinander. Allerdings ist Stefan zwar Mitglied bei den Schachfreunden Buxtehude, spielt aber inzwischen für den Breloher SC.

Die Turnierpartie verlief sehr ausgeglichen, so dass der Remisschluss die logische Folge war. In der erforderlichen Schnellpartie (15 Minuten Bedenkzeit) ging es dann jedoch hoch her. Bernd inszenierte einen furiosen Königsangriff, den Stefan nur abwehren konnte, indem er die Dame für zwei Türme gab. Aber auch danach stand sein König alles andere als sicher. Bei knapper Bedenkzeit übersah Stefan dann einen möglichen Figurengewinn und musste kurz nach dieser verpassten Chance die Partie aufgeben. Damit steht Bernd Skalmowski zum ersten Mal im Finale des Bezirks-Dähnepokals. Sein Gegner dort wird zwischen Andreas Graetsch (Winsen) und Andreas Winkelmann (Schneverdingen) ermittelt. Wir gratulieren Bernd zu diesem Erfolg und drücken ihm für das Finale die Daumen!

Stefan Lehmkuhl - Bernd Skalmowski

Stefan Lehmkuhl – Bernd Skalmowski

Optimismus

Optimismus

Vorfreude?

Vorfreude?

Sechster Spieltag Bezirksoberliga: Großer Kampf

Am 19.02.17 stand die sechste Runde in der Bezirksoberliga auf dem Plan. Die Schachfreunde mussten dazu den weiten Weg nach Hermannsburg fahren, um dort gegen die favorisierte 1. Mannschaft zu spielen.

Der Beginn war noch ganz versöhnlich, Torge Albrecht sah sich an seinem Brett 1 der Sweschnikow-Variante der Sizilianischen Verteidigung ausgesetzt. Er wählte die selten anzutreffende Fortsetzung 6. Sf5. Schwarz erhielt in der Folge einigen Druck. Nachdem die beiden Spieler aber alle Leichtfiguren abgetauscht hatten einigten sie sich auf remis.

Eine ganze Zeit später musste sich Hans-Werner Krawinkel, der an Brett 8 spielte, kurz vor dem Matt geschlagen geben. Er hatte die Rochade verpasst und sein Gegner gewann durch den Druck auf der e-Linie einen Läufer und dann später die Partie.

An Brett 2 hatte Ralf Schöngart die Skandinavische Verteidigung gewählt. Einen zwischenzeitlich verlorenen Bauern holte er sich geschickt mit Zinsen zurück. Der Freibauer auf der a-Linie, den er seinem Gegner dabei aber überlassen musste, sicherte das Remis.

An Brett 6 hatte Stefan Klein das Damengambit angenommen. Sein Gegner konnte schnell seinen h-Bauern bis h6 vortreiben, so dass Stefan immer mit Mattdrohungen auf g7 rechnen musste. Mit seinen Schwerfiguren hatte er die einzig offene c-Linie erobert. Es gelang ihm in der Folge nicht, die Stellung zu verstärken und sein Gegner bekam immer mehr Initiative. Nachdem es zu mehreren Abtauschen gekommen war, übersah Stefan in bereist schlechter Stellung, dass der Gegner ihn matt setzen konnte.

Bernd Skalmowski spielte an Brett 3, sein Gegner hatte die Skandinavische Verteidigung gewählt, die Eröffnung etwas ungenau, sein Gegner konnte schnell ausgleichen und sogar einen kleinen Stellungsvorteil erreichen. Als der Verlust eines Bauern und der Stellung drohte, entschied er sich, einen Läufer für nur einen Bauern zu geben. Er erreichte dann auch einigen Druck, der am Ende aber doch nicht zum Remis reichte.

Helmut Blanck hatte es an Brett 5 mit der Nimzowitsch-Indischen Verteidigung zu tun. Er wählte das Sämisch-System und erreichte nach zähem Kampf trotz Doppelbauern auf der c-Linie ein gutes Spiel. Sein Gegner, der sich ständig Drohungen durch die beiden gegnerischen Läufer ausgesetzt sah startete einen Angriff in der g-Linie. Beide Kontrahenten waren inzwischen in Zeitnot. Das Plättchen fiel dann bei Helmuts Gegner in verlorener Stelung.

Volker Harms hatte an Brett 7 einmal mehr das Damenbauernspiel gewählt, Nachdem er in besserer Stellung bereits einen Bauern gewonnen hatte, wollte sein Gegner nicht chancenlos untergehen, sondern entschied sich unter Opfer eines Turms für den Königsangriff. Nachdem Volker den Angriff aber abweisen konnte und auch noch die Dame gewann, gab der Gegner auf.

Beim Stande von 4:3 lag jetzt unser Schicksal in Paul Urbaneks Hand. Paul hatte in der Ungarischen Verteidigung mit einem gegnerischen Angriff auf dem Königsflügel zu kämpfen. Er gewann  in schwieriger Stellung sogar einen Bauern, den er bis ins Endspiel retten konnte. Trotz zweier Freibauern, die er sich geschickt beschafft hatte, war aber der Gewinn nicht zu erzwingen, weil der König nicht eingreifen konnte. Es blieb ihm nur das Remisangebot..

So verloren wir diesen Mannschaftskampf mit 4 1/2 zu 3 1/2 Punkten und hoffen weiter auf die nächsten Mannschaftspunkte.

Bernd Skalmowski