Ausschreibung SFB-Pokalturnier 2017

Unser Pokalturnier beginnt in diesem Jahr am 8. September. Die Dauer des Turniers ist offen und hängt von der Teilnehmerzahl ab. Wir haben vorerst 4 Runden eingeplant, falls wir mehr Anmeldungen bekommen ist das schön und wir haben die Möglichkeit noch eine 5. Runde zu spielen. Das Turnier wird aber spätestens zum Beginn unserer Vereinsblitzmeisterschaft (1. Freitag im Dezember) beendet sein. Hier die wichtigsten Regeln in Kürze:

Turniermodus:

Gespielt wird im KO-System. Jede Runde wird neu ausgelost. Wer gewinnt, wird in der nächsten Runde wieder gegen einen Sieger gelost. Die erste Runde ist eine Ausgleichsrunde.

Geht eine Partie Unentschieden aus, so findet unmittelbar im Anschluss eine 15-Minuten-Schnellschachpartie mit vertauschten Farben statt. Geht diese ebenso Unentschieden aus, so entscheidet die erste gewonnene Blitzpartie, wobei der Spieler, der ursprünglich die weißen Steine hatte in der ersten Blitzpartie wieder weiß hat.

Die durch Verlust ausgeschiedenen Spieler nehmen am B-Pokal teil. Der B-Pokal wird im Schweizer System gespielt. Die bis zum Eintritt in den B-Pokal erzielten Punkte werden angerechnet. Der Sieger des B-Pokals ist der Drittplazierte des Pokalturniers. Bei Punktgleichheit gilt die Buchholz-Wertung.

Auslosung:

Die Runden werden unmittelbar vor Spielbeginn offen ausgelost. Die Turnierleitung behält sich vor, Ausgleichsrunden bzw. Freiplätze zur Begradigung des Teilnehmerfeldes vorzunehmen bzw. zu verlosen.

Bedenkzeit:

Die Bedenkzeit beträgt 120 Minuten für die ersten 40 Züge, danach 30 Minuten für den Rest der Partie. Bis 5 Minuten vor Zeitüberschreitung besteht Notationspflicht.

Anmeldung:

Teilnahmeberechtigt sind alle Vereinsmitglieder der Schachfreunde Buxtehude. Anmeldungen werden bis zum ersten Spieltag am 8. September persönlich im Spiellokal entgegengenommen, Meldeschluss ist um 20.00 Uhr. Ich bitte darum, sich möglichst schon frühzeitig anzumelden, entweder telefonisch unter 04163 / 6585 oder per E-Mai an: bernd.skalmowski@freenet.de

Mit der Anmeldung werden die Turnierregeln ausdrücklich anerkannt. Der Turnierleiter ist Schiedsrichter und entscheidet in Streitfällen endgültig. Die Anrufung weiterer Instanzen (z. B. des Vereinsvorstands) wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung!

Bernd Skalmowski

Bernd Skalmowski verteidigt Titel im Sommerturnier

Mit dem Ende der Ferienzeit ging unser Sommerturnier gestern Abend in die letzte Runde. Dieses Jahr nahmen insgesamt 9 Spieler daran teil. Das ist einer weniger als im letzten Jahr, dennoch konnten wir dieses Jahr immerhin noch die sechste Runde auslosen und das Turnier regulär abschließen, was im Vorjahr leider nicht möglich war.

In der Rangliste verteidigte Bernd Skalmowski seinen Titel. Er gewann alle sechs Partien und holte 12 Punkte, genau wie im Vorjahr. Zweiter wurde Stefan Klein mit 11 Punkten, auf den 3. Platz kam Hartmut Frenz-Evers vom Stader SV mit 8 Punkten. Die Ergebnisse aller Runden mit der Abschlusstablle finden sich hier.

Hans-Werner Krawinkel ist Ehrenmitglied

Am Freitag, den 9. Juni 2017 ist auf einer eigens dafür einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung Hans-Werner Krawinkel einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt worden. Diese Auszeichnung wurde in der über 30-jährigen Geschichte der Schachfreunde Buxtehude zum ersten Mal verliehen!

Wir gratulieren Hans-Werner auch an dieser Stelle ganz herzlich und wünschen ihm weiterhin viel Freude am Schachsport!

Ehrenmitglied Hans-Werner Krawinkel mit dem 1. Vorsitzenden Ralf Schöngart

Ehrenmitglied Hans-Werner Krawinkel mit dem 1. Vorsitzenden Ralf Schöngart

Bernd Skalmowski ist Vereinsmeister

Am gestrigen Freitag ist die Vereinsmeisterschaft 2017 beendet worden. Der neue Vereinsmeister ist auch der alte: Bernd Skalmowski konnte seinen Titel mit 7 aus 7 souverän verteidigen! Musste im letzten Jahr noch ein Stichkampf um den Meistertitel ausgetragen werden, ließ Bernd dieses Mal mit einem 100 % Ergebnis keinen Zweifel am Ausgang des Turnieres. Auf Platz zwei landete wie im Vorjahr Ralf Schöngart, knapp vor dem punktgleichen Stefan Klein. Leider konnte Bernd Dehmel, der lange Zeit an der Spitze mitspielte, das Turnier krankheitsbedingt nicht beenden und musste die letzten beiden Runden kampflos abgeben. Auch an dieser Stelle nochmals gute Besserung für den einen Bernd und Herzlichen Glückwunsch an den anderen Bernd!

Ralf Schöngart

Bezirks-Blitz-Mannschafts-Meisterschaft

Am Sonntag, den 14. Mai 2017, fand in Jork die Bezirks-Blitz-Mannschafts-Meisterschaft statt. Leider fanden bei strahlendem Sonnenschein nur acht Mannschaften den Weg ins Alte Land, das ist für diese Veranstaltung absoluter Minusrekord! Das lag sicherlich auch an dem ungünstigen Termin parallel zu Jugendschach-Terminen und zudem auch noch am Muttertag. Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden mit Hin- und Rückrunde, also 14 Runden insgesamt.

Wir traten in der Besetzung (Brett 1 – 4) Ralf Schöngart, Paul Urbanek, Helmut Blanck und Henri Rückert an. Für uns war klar, dass wir nicht um Titel oder Treppchen-Plätze mitspielen würden, also wollten wir möglichst viel Spaß haben und evtl. den einen oder anderen „Großen“ ärgern. Dieses Vorhaben konnten wir erfolgreich umsetzen! Am Ende hatten wir 9 Mannschaftspunkte auf dem Konto und durchaus respektable Ergebnisse erzielt. Das bedeutete in der Endabrechnung trotzdem „nur“ Platz sieben.

Die Einzelergebnisse:

Ralf Schöngart         8,0 Punkte

Paul Urbanek           7,0 Punkte

Helmut Blanck         3,0 Punkte

Henri Rückert           4,0 Punkte

Den Titel sicherte sich nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen schließlich doch noch souverän der Favorit Post SV Uelzen vor dem Breloher SC.

Ralf Schöngart

Klassenerhalt perfekt

Der letzte Spieltag in der Bezirksoberliga gegen die zweite Mannschaft des Stader SV stand für die Schachfreunde Buxtehude unter keinen guten Vorzeichen:

Spitzenspieler Torge Albrecht stand genau so wenig zur Verfügung wie Mannschaftsführer und Top-Scorer Bernd Skalmowski. Da auch etliche andere Spieler aus Termin- oder Krankheitsgründen nicht antreten konnten, waren nur 7 SFB’er am Start. Nach langen Überlegungen wurde entschieden, Brett 1 kampflos abzugeben. Das hatte mehrere Gründe:

  1. Der stärkste Stader Dirk Hilck wurde „aus dem Rennen genommen“
  2. Es wurde ein Schwarz-Brett frei gelassen
  3. Das Hauptargument: Alle SFB’er konnten ein Brett tiefer spielen.

Diese Strategie sollte sich letztendlich auszahlen. Nachdem wir also gleich mit 0 : 1 hinten lagen, mussten wir auch noch das 0 : 2 hinnehmen. An Brett 5 spielte Helmut Blanck mit Schwarz gegen Annika Evers. In einem Damenbauernspiel erreichte Schwarz eine vorteilhafte Stellung, übersah dann aber leider einen Qualitätsverlust und musste wenig später aufgeben. Den Anschlusstreffer schaffte Burkhard Drewes an Brett 4 gegen den neuen Stader Vereinsvorsitzenden Bernd Micheel. Nach der Eröffnung entfachte der Stader einen vehementen Bauernsturm gegen den weißen König. Burkhard ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und besetzte seinerseits die geöffnete H-Linie mit einem Turm. Durch ein taktisches Manöver gewann Weiß nicht nur einen Bauern, sondern setzte auch noch überraschend Matt. Den Ausgleich erzielte Ralf Schöngart an Brett 2 gegen Jan Kragge. Nach der Anti-Meraner Variante im Slawischen Damengambit entstanden bei Schwarz einige Lücken am Königsflügel, die der Buxtehuder zu einem sehenswerten Mattangriff nutzen konnte. Die erneute Führung für Stade musste Thomas Kebsch an Brett 8 gegen Christoph Meyer zulassen. Nach einer seltenen Variante gegen das Wolga-Gambit sah sich Weiß einem heftigen schwarzen Angriff ausgesetzt. Die Verteidigung gegen diesen Angriff kostete leider sehr viel Bedenkzeit, so dass Thomas in einer inzwischen remis-verdächtigen Stellung im 40. Zug (!) die Zeit überschritt. Den erneuten Ausgleich steuerte Paul Urbanek an Brett 3 gegen Moritz Hammann bei. In einer englischen Partie sah es lange so aus, als ob der SFB‘er Probleme mit seiner Grundlinie und einer geschwächten Königsstellung bekommen sollte. Dafür hatte Schwarz aber einen starken gedeckten Freibauern auf der 3. Reihe. Bei knapp werdender Bedenkzeit (natürlich nicht bei Paul!) konnte Schwarz jedoch zwei Bauern erobern und das Endspiel trotz ungleich farbiger Läufer sicher gewinnen. Es ist immer wieder beeindruckend, wie Paul solche Endspiele behandelt! Jetzt liefen noch zwei Partien, die den Zuschauern alles abverlangten! An Brett 7 spielte Volker Harms gegen Marcus Hamann Russisch. Durch geschicktes Lavieren konnte Volker einen Bauern gewinnen, zu dem sich bald noch ein Zweiter und Dritter dazugesellte. Nachdem die Zeitkontrolle mit 4 Sekunden (!) auf der Uhr geschafft war, erwarteten alle Kiebitze ein schnelles Ende der Partie. Aber es entstand ein kompliziertes Springer-Endspiel, in dem Weiß plötzlich ganz unerwartet doch noch Remis-Chancen bekam. Aber nach knapp 6 Stunden Spielzeit hatte Volker dann doch noch – sehr zur Freude der SFB-Mannschaftskollegen! – die zündende Idee und einer seiner zwei verbliebenen Mehrbauern wäre unaufhaltsam zur Dame gegangen. Und nur wenige Sekunden danach war dann auch die letzte Partie beendet. An Brett 6 spielte Stefan Klein gegen den Stader Mannschaftsführer Matthias Schröder. Auch hier kam es zur englischen Eröffnung und die Stellung war lange Zeit ausgeglichen. Dann übersah der Buxtehuder aber eine Mattdrohung, die ihn einen Bauern kostete. Im Damenendspiel wäre Stefan dann fast noch ein Dauerschach geglückt, aber mit knapper Bedenkzeit fand er nicht immer die beste Fortsetzung, so dass der Stader 5 Sekunden vor Partieende doch noch matt setzen konnte.

Damit war ein überaus spannender Mannschaftskampf beendet und das alles in allem gerechte Endergebnis von 4 : 4 stand fest. Durch dieses Unentschieden beenden die Schachfreunde Buxtehude die Saison auf einem versöhnlichen 6. Tabellenplatz und spielen auch in der nächsten Saison wieder in der Bezirksoberliga.

Ralf Schöngart

Achter Spieltag Bezirksoberliga: Endlich wieder ein Sieg

Am 23.04.17 war unsere Mannschaft zu Gast in Uelzen, wo wir gegen die 2. Mannschaft des PSV antreten mussten.

Zuerst fing es gar nicht gut für uns an. Helmut Blanck hatte an Brett 4 zum Endspiel mit jeweils Dame und Turm abgewickelt, aber sein Gegner hatte einen Freibauern auf der sechsten Reihe übrig behalten, die Blockade durch die Dame stellte sich als trügerisch heraus, Nach Damenopfer gegen seinen Turm musste die Blockade aufgegeben werden und der Bauer hätte nicht mehr aufgehalten werden können, so blieb Helmut nur die Aufgabe.

Auch an Brett 6, an dem Volker Harms spielte, kam es schnell zu einem Endspiel. Da Volker keinen Weg sah, die Partie für sich zu entscheiden, nahm er das Remisangebot seines Gegners an.

Zwischenzeitlich hatte an Brett 2 Bernd Skalmowski durch einen Eröffnungsfehler eine katastrophale Stellung erreicht. Ganze 4 Bauern rollten auf seine Königsstellung zu und seine Figuren waren größtenteils bewegungsunfähig. In dieser Stellung konnte er vorerst nur abwarten und als der Gegner schon zum großen Schlag ausholen wollte, übersah er die richtige Fortsetzung. Bernd konnte seinen König hinter einem gegnerischen Bauern verstecken, hatte dann schnell einen durchdringenden Angriff und gewann die Partie noch.

Hans-Werner Krawinkel durfte an Brett 7 mal wieder seine Lieblingseröffnung – Englisch – spielen. Er verlor aber schnell einen Bauern, zu dem sich dann später noch weitere gesellten, schließlich gab er auf.

An Brett 1 hatte es  Ralf Schöngart mit einem jungen Talent zu tun. Es kam zur Nimzo-Indischen Verteidigung und er verpasste seinem Gegner eine schlechte Königsstellung mit einem Doppelbauer auf der F-Linie. Nachdem er entscheidend in die gegnerische Königsstellung einbrechen konnte, gewann er souverän.

Auch Paul Urbanek spielte an Brett 3 gegen einen Jugendlichen. Im Verlaufe des Spiels erreichte dieser ein Endspiel mit einem Mehrbauern und beide hatten noch einen Läufer und einen Springer. Wie Paul durch die Abseitsstellung des gegnerischen Springers dann selbst einen Mehrbauern bekam und er schließlich mit seinem Springer gegen den gegnerischen Läufer den Gewinn erzwang, war äußerst sehenswert.

An Brett 5 spielte Stefan Klein und es kam zum Englischen Vierspringerspiel. Durch den Fehler seines Gegners eroberte er einen Springer und gewann schließlich.

Nun hatten wir den Gewinn schon in der Tasche, aber eine Partie lief ja noch, Thomas Kebsch hatte in der Eröffnung einen Bauern seines Gegners gewonnen, der dann aber zum Angriff kam. Thomas übersah eine Fesselung durch die er die Dame für nur zwei Leichtfiguren geben musste. Die Partie war letztlich nicht mehr zu halten.

So blieb es bei 4 1/2 zu 3 1/2, aber diesmal für uns und wir konnten endlich mal wieder 2 Mannschaftspunkte herausholen.

Bernd Skalmowski