Vereinsmeisterschaft 2019 ist entschieden

Die Vereinsmisterschaft 2019 ist beendet. Mit 12 Teilnehmern hatten wir mehr Resonanz als in den Vorjahren, jedoch gab es auch viele kampflose Partien. Es zeichnete sich ein spannendes Kopf-an Kopf-Rennen zwischen Bernd Skalmowski und Ralf Schöngart ab. Bereits am vorletzten Spieltag konnte Bernd die Vereinsmeisterschaft für sich entscheiden und setzte sich mit 10,5 Punkten uneinholbar an die Spitze. Ralf belegte knapp dahinter mit 10 Punkten den zweiten Platz.

Auf den dritten Platz kam mit 7,5 Punkten Dirk Thomzik. Es war seine erste Vereinsmeisterschaft für die SF Buxtehude. Die Übersicht über alle Ergebnisse gibt es unter Vereinsmeisterschaft.

Ausschreibung Sommerturnier 2019

Hervorgehoben

Liebe Schachfreunde,

in den Sommerferien findet wieder unser traditionelles Sommerturnier statt. Wir spielen 6 Runden jeweils an den sechs Freitagen zwischen dem 5. Juli (1. Runde) und dem 9. August (Schlussrunde) 2019!

Teilnahmeberechtigt sind natürlich alle Mitglieder unseres Vereins. Aber auch Gäste aus anderen Vereinen sowie Nicht-Vereinsspieler sind herzlich willkommen.
Spielbeginn am Spielabend ist immer 20:00 Uhr, natürlich in unserem Spielort:
Begegnungsstätte „Hoheluft“, Stader Straße 15, Buxtehude (350 m vom Bahnhof Buxtehude entfernt). Einen einmaligen Anmeldeschluss gibt es nicht (siehe Modus Punkt 1)

Es ist kein Startgeld zu entrichten.

Unser Spielmodus:

1. Jeder Spieler, der mitspielen möchte, muss dies an einem Spieltag bis spätestens 19:50 Uhr dem Turnierleiter (oder Vertreter) durch mündliche Anmeldung oder eine verbindliche Zusage anzeigen. Jeder Spieler kann selbst entscheiden, an welchen Spieltagen er mitspielt. Ein Einstieg z.B. erst am 3. Spieltag oder ein Aussetzen ist also ohne weiteres möglich!

2. Die Auslosung erfolgt durch „Swiss-Chess“ im Schweizer-System. Die erste Runde wird völlig ohne Vorgaben ausgelost.

3. Jeder Spieler hat zunächst 60 Minuten Bedenkzeit für die ersten 40 Züge. Nach 40 Zügen werden die Uhren um 15 Minuten zurückgestellt und die Partie ist in der verbleibenden Zeit zu beenden. Bis 5 Minuten vor der eigenen Zeitkontrolle ist die Partie mitzuschreiben. Ansonsten gelten die FIDE-Turnierschachregeln in abgeschwächter Form, Protestfälle werden eh nicht geduldet, wir wollen nur Spaß haben.

4. Unsere Besonderheit im Sommerturnier: Wir spielen im Drei-Punkte-System, d. h. ein Sieg bringt drei Punkte, bei Unentschieden erhalten beide Spieler jeweils einen Punkt.

5. Die Turnierrangfolge ergibt sich
a. aus der Summe der erzielten Punkte und (bei Gleichstand)
b. aus der Buchholz-Wertung
c. direkter Vergleich

Viel Spaß und Erfolg wünscht euer Turnierleiter!

Bernd Skalmowski

Kontakt:
E-Mail:     bernd.skalmowski@freenet.de
Tel:          04163-6585

Sportlerehrung 2019

Am 26. April fand im Rahmen einer Feierstunde die Sportlerehrung der Stadt Buxtehude statt. Insgesamt 180 Sportler wurden für ihre im Jahr 2018 erbrachten Leistungen von der Buxtehuder Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt mit Urkunden und Ehrenmedaillen geehrt. Da auch ich im Jahr 2018 einige sportliche Erfolge feiern konnte (u.a. den Gewinn der Deutschen Amateur-Meisterschaft) war ich ebenfalls eingeladen. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung in der Aula des Schulzentrums Süd. Es gab einige interessante sportliche Show-Einlagen, ein absolutes Highlight waren jedoch Video-Grüße von Stars aus Sport und Kultur, die eigens die erfolgreichen Buxtehuder Sportler grüßten! So gab es z.B. Grüße von ehemaligen Weltmeistern und Olympiasiegern wie Handball-Bundestrainer Heiner Brand, Schwimmerin Franziska van Almsick, Turner Fabian Hambüchen, oder Fußball-Legenden wie Reiner „Calli“ Calmund und Sänger Max Giesinger und natürlich den letztjährigen ESC-Vierten Michael Schulte!

Es lohnt sich, in Buxtehude erfolgreich im Sport zu sein!

Ralf Schöngart

Ralf Schöngart mit Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt

 

 

Letzter Spieltag der Saison, spannende Spiele

Am Sonntag, 28. April 2019, stand der letzte Mannschaftskampf der Saison 2018/19 an. Wir hatten die erste Mannschaft des MTV Dannenberg zu Gast.

Sein Debüt für die Mannschaft gab an Brett 8 Rafael Krain. Er wählte das Damenbauernspiel, das sich meist als sichere Eröffnung herausstellt, so auch hier. Nach 18 Zügen hatten die Spieler die Damen getauscht und seine Gegnerin bot ihm remis an. Da er keinen Vorteil für sich sah, nahm er das Angebot an.

Stefan Klein spielte an Brett 4. Sein Gegner hatte eine etwas seltsam aussehende Spielweise von Caro-Kann gewählt. Anstatt seinen König in Sicherheit zu bringen, stürmte er auf dem Königsflügel munter mit seinen Bauern voran. Es sah eine Weile schlecht für Stefan aus. Er konnte aber die gegnerischen Angriffsfiguren zurückwerfen und gewann die Qualität. Als es schließlich zum Turmendspiel mit 3 Mehrbauern kam, gab sein Gegner auf.

An Brett 3 spielte Helmut Blanck. Mit seiner Französischen Verteidigung hatte er die Bauern auf dem Damenflügel weit vorangebracht. Sein Gegner nahm dann auf c3 einen dieser Bauern, der sich aber als vergiftet herausstellte. Um nicht eine Figur zu verlieren musste sein Gegner die Figur mit dem König decken. Der so in der Mitte verbleibende König stellt sich schnell als gefährdet heraus. Zwei Züge vor dem Matt gab Helmuts Gegner auf.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir also mit 2,5 zu 0,5 Punkten vorangeprescht.

An Brett 6, dort spielte Henri Rückert, kam es zur Holländischen Verteidigung. Henri spielte die Eröffnung gut, ließ dann aber, anstatt selbst einen Bauern auf e4 zu platzieren, zu, dass sein Gegner seinen Bauern dort hinstellen konnte. Das engte sein Spiel sehr ein und der Königsangriff seines Gegners schlug schließlich durch.

Peter Rußi an Brett 7 bekam von seinem Gegner das an sich zahme Damenbauernspiel vorgesetzt. Nach dem Abtausch einiger Figuren übersah Peter aber einen Doppelangriff seines Gegners auf seinen Läufer und h7 und verlor dadurch einen Bauern. Später kam dann noch ein zweiter Bauer dazu und die Stellung war nicht mehr zu halten und Peter verlor.

In der Englischen Eröffnung seines Gegners hatte Volker Harms an Brett 5 den Bauernvorstoß seines Gegners mit einem Abzug bestraft, der ihm dann mindestens einen Bauern eingebracht hätte. Sein Gegner entschied sich für ein Qualitätsopfer und erhielt einen gedeckten Freibauern. Dieser stellte sich dann in Verbindung mit dem Läuferpaar als zu stark heraus. Kurz vor der Verwandlung des Bauern gab Volker auf.

Jetzt waren noch die beiden Spitzenbretter in vollem Gange. Ralf Schöngart hatte an Brett 2, sein Gegner hatte das Königsfianchetto gewählt, einen aussichtsreichen Angriff auf den gegnerischen König gestartet und konnte sich die h-Linie öffnen. Aber sein Gegner bekam es mit seinem Gegenangriff auf der Diagonalen b2-g7 hin, dass Ralf gezwungen war, die Damen zu tauschen. Das später erreichte Endspiel endete schließlich remis.

Bernd Skalmowski bekam an Brett 1 von seinem Gegner die Bird-Eröffnung vorgesetzt. Bernd brachte seine Bauern auf dem Damenflügel voran und erreichte es, dass sein Gegner den guten Läufer tauschen musste. Es kam schließlich zu einem Endspiel mit Dame und Turm gegen zwei Türme, einen Läufer und einigen Mehrbauern. Die beiderseitigen Mattdrohungen wurden immer wieder abgewehrt. Am Ende saß Bernds Gegner doch am längeren Hebel und die Partie ging verloren.

So haben wir mit dem Endergebnis von 5:3 leider wieder verloren und werden in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen.

Bernd Skalmowski

Ralf Schöngart gewinnt Dähnepokal

Am Samstag den 6. April fand in Buxtehude das Finale des diesjährigen Bezirks-Dähnepokals statt. Dabei musste Ralf Schöngart mit Schwarz gegen Dirk Hilck (Stader SV) antreten. Die beiden Spieler kennen sich seit langen Jahren, so haben sie z.B. bereits 1995 (!) den Stichkampf um den Bezirksmeistertitel ausgetragen. Damals konnte sich der Stader in der Schnellpartie durchsetzen.

Weiß spielte den Panow-Angriff gegen Caro-Kann und es entwickelte sich eine spannende Partie. Nach und nach bekam Schwarz jedoch Stellungsvorteile, die der Buxtehuder durch eine taktische Kombination in Materialvorteil (Dame gegen Turm/Läufer) verwandeln konnte. Diesen Vorteil ließ sich der SFB-Vorsitzende nicht mehr nehmen und konnte sich somit bereits zum 7. Mal den Bezirks-Dähnepokal sichern. Durch diesen Erfolg ist Ralf Schöngart für den Dähnepokal auf Landesebene qualifiziert. Zum nachspielen der Partie gibt es die Notation hier.

Achter Spieltag, knappes Ergebnis

Heute waren wir zu Gast beim SK Rotenburg. Wir musste leider zwei Stammspieler ersetzen, während der Gastgeber mit seiner stärksten Mannschaft aufwarten konnte.

An Brett 5 war diesmal Volker Harms dran. Er spielte die Eröffnung gewohnt solide und erhielt eine gute Stellung. Dann ließ er sich zu einem Bauerngewinn verführen und er musste aufpassen, dass seine Dame nicht eingesperrt wird. Er behielt auch den Mehrbauern, der aber als vereinzelter Doppelbauer nicht viel Wert war. Im 22. Zug wurde Remis vereinbart.

Thomas Kebsch wählte an Brett 4 die Slawische Verteidigung. Zum Angriff auf das starke Bauernzentrum seines Gegner und zur Aktivierung seines weißfeldrigen Läufers spielte er f6, was auf e6 einen rückständigen Bauern hinterließ. Sein Gegner wusste diese Schwäche auszunutzen und Thomas ergab sich einen Zug vor dem Matt.

An Brett 1 hatte Bernd Skalmowski sich gegen seinen Gegner eine gute Druckstellung aufgebaut und einen Springer unangreifbar auf b7 postiert. Es kam zum beiderseitigen Vorrücken der Bauern auf dem Damenflügel. Bernd überschätzte aber seine Stellung und übersah dabei einen Trick, seine Grundlinienschwäche auszunutzen. Es kam zum Endspiel mit jeweils vier Bauern, jedoch hatte Bernd nur einen Springer gegen den Turm seines Gegners. So konnte das Eindringen des gegnerischen Königs nicht verhindert werden und Bernd verlor.

Bei Peter Rußi an Brett 7 kam es zur Slawischen Verteidigung. Sein Gegner machte viele unnötige Züge mit seinem Damenspringer, bis er schließlich auf b6 stand. Dadurch konnte sich Peter die bessere Stellung erarbeiten, was schließlich zu einem Bauerngewinn führte. Der von ihm mit Bravour geführte Königsangriff führt im 34. Zug zum Sieg.

Sein Debüt in unserer Mannschaft gab an Brett 8 Andreas Kröll. Mit seiner Französischen Verteidigung erlangte er ein Übergewicht in der Brettmitte. Er ließ dann aber nach einem Abtausch eine günstige Fortsetzung aus und verlor einen Bauern. Nach und nach kam er in eine schlechtere Stellung und verlor einen zweiten Bauern und schließlich die Partie.

Henri Rückert spielte diesmal an Brett 6. Er hatte 46 Züge lang die bessere Stellung, sein Gegner konnte eigentlich nur noch abwarten. Dann übersah er aber eine Bauerngabel, sodass er für eine Springer nur zwei Bauern erhielt. Seine überragende Stellung sorgte aber für Ausgleich und er hätte sogar gewinnen können, am Schluss war sein übrig gebliebener Freibauer aber nicht mehr zu halten und die Partie war remis.

Ralf Schöngart an Brett 2 hatte die Skandinavische Verteidigung gewählt. Sein Gegner spielte ein etwas seltsam aussehendes Gambit und zum Bauern-Rückgewinn erhielt er einige Bauernschwächen in seiner Stellung. Ralf konnte diese Schwächen in ein Endspiel mit einem echten Mehrbauern mit ungleichfarbigen Läufern abwickeln. Der Gewinn war nicht leicht, aber im 45. Zug streckte sein Gegner die Waffen.

Nun war noch die Partie von Helmut Blanck an Brett 3 im Gange. Helmut hatte sich in der Eröffnung ebenfalls eine gute Stellung erarbeitet. Inzwischen war es aber ein Endspiel mit gleicher Bauernanzahl und Läuferpaar. Da er keine sinnvollen Gewinnversuche sehen konnte, nahm er das angebotene Remis an.

So müssen wir nach diesem etwas unglücklichen Verlust mit 3 ½ zu 4 ½ Punkten der Wahrheit ins Auge sehen. Es müsste schon ein kleines Wunder geschehen, wenn wir den Abstieg in die Bezirksliga noch verhindern können.

Bernd Skalmowski

Ralf Schöngart erreicht Pokal-Finale

Am Samstag, 16.03.2019, fand in Buxtehude das Halbfinale im Bezirks-Dähnepokal statt. Dabei traf Ralf Schöngart mit Schwarz auf Annika Evers (Stader SV). Nach einer interessanten Partie konnte sich der Buxtehuder im Königsangriff durchsetzen und erreichte dadurch wie im Vorjahr das Finale. Gegner dort ist Dirk Hilck (Stader SV), der sich nach einem Remis in der Turnierpartie im Schnellschach gegen Stephan Richter (SV Winsen/Luhe) die Finalteilnahme sicherte. Das Finale wird am 06.04.2019 in der Hohen Luft in Buxtehude gespielt.

Ralf Schöngart

 

Voll im Abstiegskampf

Heute hatten wir die erste Mannschaft des SV Winsen(Luhe) zu Gast. Wir waren ganz optimistisch, konnten wir doch unsere stärkste Mannschaft aufbieten. Aber manchmal kommt es eben anders.

Den Anfang machte Bernd Skalmowski an Brett 1. Er übersah ein Manöver mit Läuferopfer auf h7 – eigentlich klassisch – und konnte wenige Züge später nur noch aufgeben.

An Brett 2 wollte Ralf Schöngart alles wieder richten, behielt aber nach Abtausch im Turmendspiel einen schwachen Einzelbauern, also nahm er das Remisangebot seines Gegners an.

Helmut Blanck an Brett 4 hatte nach Damentausch die offene e-Linie mit seinen Türmen besetzt. Seinem Gegner gelang aber der Vorstoß eines Bauern auf der c-Linie, der dann als Freibauer schnell den Sieg brachte.

An Brett 6 hatte Stefan Klein als Eröffnung das Schottische Gambit gewählt. Es kam zu einer Variante, die weithin ausanalysiert ist. Er bekam Stellungsvorteil, ließ aber später die mögliche Dauerfesselung in der d-Linie aus. Im Endspiel blieb ihm dann wegen einer Mattdrohung keine andere Möglichkeit als Dauerschach.

An Brett 8 hatte Henri Rückert nach der Eröffnung eine solide Stellung erreicht. Er konnte aber im Mittelspiel keinen klaren Plan entwickeln. So nahm das Unglück seinen Lauf, der Gegner bekam nach und nach immer mehr Oberwasser und Henri blieb nach 46 Zügen nur die Aufgabe.

Volker Harms hatte nach der Eröffnung einen rückständigen Bauern auf d6 erhalten und sein Gegner konnte auf d5 einen Springer postieren. Die Öffnung der a-Linie gegen den lang rochierten König brachte nicht den erhofften Erfolg. Im Verlaufe des Spiels machten sich die Stellungsschwächen bei Volker bemerkbar und der Königsangriff seines Gegners drang schließlich durch.

Thomas Kebsch hatte an Brett 5 die Französische Verteidigung gewählt. Sein Gegner büßte im 16. Zug eine Figur ein oder war es ein Opfer? Danach jedenfalls kam Thomas ganz schön unter Druck wegen seines noch nicht rochierten Königs. Er konnte aber dann mit einer Mehrfigur ins Endspiel abwickeln. Durch die nun optimale Spielführung seines Gegners hatte Thomas noch einige Schwierigkeiten. Am Ende gewann ein Mehrbauer.

Nun war nur noch das Ergebnis an Brett 3, an dem Burkhard Drewes spielte, offen. Burkhard hatte inzwischen einen Bauern erbeuten können. Dann kam noch ein weiterer Bauer dazu, sein Gegner behielt aber einen nicht zu unterschätzenden Freibauern, der schon weit vorgerückt war. Burkhard machte sich durch einige nicht optimale Züge im Endspiel selbst das Leben schwer. Am Ende ließ sein Gegner nur noch die Zeit auslaufen.

Das Spiel endete damit 3 zu 5 und wir werden wohl auf einen Abstiegsplatz abrutschen. In einer der letzten beiden Begegnungen müssen wir noch punkten.

Bernd Skalmowski