Saisonauftakt Mannschaftsmeisterschaft

Am ersten Spieltag der Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft musste unsere erste Mannschaft nach Sottrum fahren. Trotz aller Bemühungen konnten wir nur mit sechs Spielern antreten, so gingen gleich zwei Brettpunkte kampflos an unsere Gegner. So waren wir im Zugzwang.

Stefan Klein spielte an Brett 4. Sein Gegner opferte für den Angriff einen Läufer und es sah auch so aus, als ob der Angriff durchschlagen sollte. Aber Stefan verteidigte sich gut und konnte die Mehrfigur behaupten. Gegen das Dauerschach seines Gegners konnte er dann aber nichts mehr unternehmen.

An Brett 7hatte Rafael Krain durch Opfer alle Bauern am Königsflügel seiner Gegnerin dahingerafft. Leider schaffte er es nicht die Stellung zum Gewinn zu bringen und wegen der Materialverluste gab er die Partie auf.

Volker Harms an Brett 5 konnte einen Mehrbauern auf f6 platzieren. Leider war der aber nicht dauerhaft zu halten. Es wurde in ein Bauernendspiel abgewickelt, bei dem der König seines Gegners besser stand und ein Bauer und die Partie verloren ging.

An Brett 3 waren Thomas Kebsch und sein Gegner gerade dabei einen harten Kampf auszufechten. Er hatte ihm die h-Linie geöffnet und musste sich sehr genau verteidigen. In Anbetracht des Punktestandes wurde ihm aber remis angeboten und Thomas nahm das Angebot an.

Ralf Schöngart an Brett 2 hatte seinem Gegner nach und nach 4 Bauern abnehmen können. Das dann entstandene Endspiel mit jeweils noch einem Turm und der Dame gewann er souverän.

An Brett 1 quälte sich derweil noch Bernd Skalmowski in einem Endspiel. In der Eröffnungsphase hatte er seinem Gegner eine Figur abnehmen können, musste ihm dafür aber zwei starke Bauern in der Brettmitte überlassen. Er verstand es dann nicht, dies zum Gewinn zu führen, so endete die Partie remis.

So war der Endstand 2,5 zu 5,5. Hoffentlich können wir das nächste Spiel mit vollständiger Mannschaft bestreiten.

Bernd Skalmowski

Jugendtraining Termine

28. Juni 201918.30 UhrFreies Jugendtraining
5. Juli 2019
Kein Jugendtraining
12. Juli 2019
Kein Jugendtraining
19. Juli 2019
Kein Jugendtraining
26. Juli 2019
Kein Jugendtraining
2. August 2019
Kein Jugendtraining
9. August 2019
Kein Jugendtraining
16. August 201918.30 UhrFreies Jugendtraining
23. August 201918.30 UhrEröffnungen
30. August 201918.30 UhrEndspiel
6. September 201918.30 UhrFreies Jugendtraining
13. September 201918.30 UhrEröffnungen
20. September 201918.30 UhrEndspiel
27. September 201918.30 UhrFreies Jugendtraining
4. Oktober 201918.30 UhrFreies Jugendtraining
11. Oktober 201918.30 UhrEröffnungen
18. Oktober 201918.30 UhrFreies Jugendtraining
25. Oktober 201918.30 UhrEndspiel
1. November 201918.30 UhrEröffnungen
8. November 201918.30 UhrFreies Jugendtraining
15. November 201918.30 UhrEndspiel
22. November 201918.30 UhrEröffnungen
29. November 201918.30 UhrFreies Jugendtraining
6. Dezember 201918.30 UhrEndspiel
13. Dezember 201918.30 UhrEröffnungen
20. Dezember 201918.30 UhrWeihnachtsfeier
27. Dezember 2019
kein Spielabend
3. Januar 202018.30 UhrFreies Jugendtraining

Vereinsmeisterschaft 2019 ist entschieden

Die Vereinsmisterschaft 2019 ist beendet. Mit 12 Teilnehmern hatten wir mehr Resonanz als in den Vorjahren, jedoch gab es auch viele kampflose Partien. Es zeichnete sich ein spannendes Kopf-an Kopf-Rennen zwischen Bernd Skalmowski und Ralf Schöngart ab. Bereits am vorletzten Spieltag konnte Bernd die Vereinsmeisterschaft für sich entscheiden und setzte sich mit 10,5 Punkten uneinholbar an die Spitze. Ralf belegte knapp dahinter mit 10 Punkten den zweiten Platz.

Auf den dritten Platz kam mit 7,5 Punkten Dirk Thomzik. Es war seine erste Vereinsmeisterschaft für die SF Buxtehude. Die Übersicht über alle Ergebnisse gibt es unter Vereinsmeisterschaft.

Letzter Spieltag der Saison, spannende Spiele

Am Sonntag, 28. April 2019, stand der letzte Mannschaftskampf der Saison 2018/19 an. Wir hatten die erste Mannschaft des MTV Dannenberg zu Gast.

Sein Debüt für die Mannschaft gab an Brett 8 Rafael Krain. Er wählte das Damenbauernspiel, das sich meist als sichere Eröffnung herausstellt, so auch hier. Nach 18 Zügen hatten die Spieler die Damen getauscht und seine Gegnerin bot ihm remis an. Da er keinen Vorteil für sich sah, nahm er das Angebot an.

Stefan Klein spielte an Brett 4. Sein Gegner hatte eine etwas seltsam aussehende Spielweise von Caro-Kann gewählt. Anstatt seinen König in Sicherheit zu bringen, stürmte er auf dem Königsflügel munter mit seinen Bauern voran. Es sah eine Weile schlecht für Stefan aus. Er konnte aber die gegnerischen Angriffsfiguren zurückwerfen und gewann die Qualität. Als es schließlich zum Turmendspiel mit 3 Mehrbauern kam, gab sein Gegner auf.

An Brett 3 spielte Helmut Blanck. Mit seiner Französischen Verteidigung hatte er die Bauern auf dem Damenflügel weit vorangebracht. Sein Gegner nahm dann auf c3 einen dieser Bauern, der sich aber als vergiftet herausstellte. Um nicht eine Figur zu verlieren musste sein Gegner die Figur mit dem König decken. Der so in der Mitte verbleibende König stellt sich schnell als gefährdet heraus. Zwei Züge vor dem Matt gab Helmuts Gegner auf.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir also mit 2,5 zu 0,5 Punkten vorangeprescht.

An Brett 6, dort spielte Henri Rückert, kam es zur Holländischen Verteidigung. Henri spielte die Eröffnung gut, ließ dann aber, anstatt selbst einen Bauern auf e4 zu platzieren, zu, dass sein Gegner seinen Bauern dort hinstellen konnte. Das engte sein Spiel sehr ein und der Königsangriff seines Gegners schlug schließlich durch.

Peter Rußi an Brett 7 bekam von seinem Gegner das an sich zahme Damenbauernspiel vorgesetzt. Nach dem Abtausch einiger Figuren übersah Peter aber einen Doppelangriff seines Gegners auf seinen Läufer und h7 und verlor dadurch einen Bauern. Später kam dann noch ein zweiter Bauer dazu und die Stellung war nicht mehr zu halten und Peter verlor.

In der Englischen Eröffnung seines Gegners hatte Volker Harms an Brett 5 den Bauernvorstoß seines Gegners mit einem Abzug bestraft, der ihm dann mindestens einen Bauern eingebracht hätte. Sein Gegner entschied sich für ein Qualitätsopfer und erhielt einen gedeckten Freibauern. Dieser stellte sich dann in Verbindung mit dem Läuferpaar als zu stark heraus. Kurz vor der Verwandlung des Bauern gab Volker auf.

Jetzt waren noch die beiden Spitzenbretter in vollem Gange. Ralf Schöngart hatte an Brett 2, sein Gegner hatte das Königsfianchetto gewählt, einen aussichtsreichen Angriff auf den gegnerischen König gestartet und konnte sich die h-Linie öffnen. Aber sein Gegner bekam es mit seinem Gegenangriff auf der Diagonalen b2-g7 hin, dass Ralf gezwungen war, die Damen zu tauschen. Das später erreichte Endspiel endete schließlich remis.

Bernd Skalmowski bekam an Brett 1 von seinem Gegner die Bird-Eröffnung vorgesetzt. Bernd brachte seine Bauern auf dem Damenflügel voran und erreichte es, dass sein Gegner den guten Läufer tauschen musste. Es kam schließlich zu einem Endspiel mit Dame und Turm gegen zwei Türme, einen Läufer und einigen Mehrbauern. Die beiderseitigen Mattdrohungen wurden immer wieder abgewehrt. Am Ende saß Bernds Gegner doch am längeren Hebel und die Partie ging verloren.

So haben wir mit dem Endergebnis von 5:3 leider wieder verloren und werden in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen.

Bernd Skalmowski

Achter Spieltag, knappes Ergebnis

Heute waren wir zu Gast beim SK Rotenburg. Wir musste leider zwei Stammspieler ersetzen, während der Gastgeber mit seiner stärksten Mannschaft aufwarten konnte.

An Brett 5 war diesmal Volker Harms dran. Er spielte die Eröffnung gewohnt solide und erhielt eine gute Stellung. Dann ließ er sich zu einem Bauerngewinn verführen und er musste aufpassen, dass seine Dame nicht eingesperrt wird. Er behielt auch den Mehrbauern, der aber als vereinzelter Doppelbauer nicht viel Wert war. Im 22. Zug wurde Remis vereinbart.

Thomas Kebsch wählte an Brett 4 die Slawische Verteidigung. Zum Angriff auf das starke Bauernzentrum seines Gegner und zur Aktivierung seines weißfeldrigen Läufers spielte er f6, was auf e6 einen rückständigen Bauern hinterließ. Sein Gegner wusste diese Schwäche auszunutzen und Thomas ergab sich einen Zug vor dem Matt.

An Brett 1 hatte Bernd Skalmowski sich gegen seinen Gegner eine gute Druckstellung aufgebaut und einen Springer unangreifbar auf b7 postiert. Es kam zum beiderseitigen Vorrücken der Bauern auf dem Damenflügel. Bernd überschätzte aber seine Stellung und übersah dabei einen Trick, seine Grundlinienschwäche auszunutzen. Es kam zum Endspiel mit jeweils vier Bauern, jedoch hatte Bernd nur einen Springer gegen den Turm seines Gegners. So konnte das Eindringen des gegnerischen Königs nicht verhindert werden und Bernd verlor.

Bei Peter Rußi an Brett 7 kam es zur Slawischen Verteidigung. Sein Gegner machte viele unnötige Züge mit seinem Damenspringer, bis er schließlich auf b6 stand. Dadurch konnte sich Peter die bessere Stellung erarbeiten, was schließlich zu einem Bauerngewinn führte. Der von ihm mit Bravour geführte Königsangriff führt im 34. Zug zum Sieg.

Sein Debüt in unserer Mannschaft gab an Brett 8 Andreas Kröll. Mit seiner Französischen Verteidigung erlangte er ein Übergewicht in der Brettmitte. Er ließ dann aber nach einem Abtausch eine günstige Fortsetzung aus und verlor einen Bauern. Nach und nach kam er in eine schlechtere Stellung und verlor einen zweiten Bauern und schließlich die Partie.

Henri Rückert spielte diesmal an Brett 6. Er hatte 46 Züge lang die bessere Stellung, sein Gegner konnte eigentlich nur noch abwarten. Dann übersah er aber eine Bauerngabel, sodass er für eine Springer nur zwei Bauern erhielt. Seine überragende Stellung sorgte aber für Ausgleich und er hätte sogar gewinnen können, am Schluss war sein übrig gebliebener Freibauer aber nicht mehr zu halten und die Partie war remis.

Ralf Schöngart an Brett 2 hatte die Skandinavische Verteidigung gewählt. Sein Gegner spielte ein etwas seltsam aussehendes Gambit und zum Bauern-Rückgewinn erhielt er einige Bauernschwächen in seiner Stellung. Ralf konnte diese Schwächen in ein Endspiel mit einem echten Mehrbauern mit ungleichfarbigen Läufern abwickeln. Der Gewinn war nicht leicht, aber im 45. Zug streckte sein Gegner die Waffen.

Nun war noch die Partie von Helmut Blanck an Brett 3 im Gange. Helmut hatte sich in der Eröffnung ebenfalls eine gute Stellung erarbeitet. Inzwischen war es aber ein Endspiel mit gleicher Bauernanzahl und Läuferpaar. Da er keine sinnvollen Gewinnversuche sehen konnte, nahm er das angebotene Remis an.

So müssen wir nach diesem etwas unglücklichen Verlust mit 3 ½ zu 4 ½ Punkten der Wahrheit ins Auge sehen. Es müsste schon ein kleines Wunder geschehen, wenn wir den Abstieg in die Bezirksliga noch verhindern können.

Bernd Skalmowski

Jugendmeisterschaft 2019

Paarungen der 1. Runde am 15.03.19
Teilnehmer Punkte Teilnehmer Punkte Ergebnis
Flader, Tim () ()
Hofer, Simon () Günter, Alfred () 1-0
Tants, Elias () Prolingheuer, Lone () ½-½
Paarungen der 2. Runde am 29.03.19
Teilnehmer Punkte Teilnehmer Punkte Ergebnis
(0) Prolingheuer, Lone (½)
Günter, Alfred (0) Tants, Elias (½) –+
Flader, Tim (0) Hofer, Simon (1) –+
Paarungen der 3. Runde am 26.04.19
Teilnehmer Punkte Teilnehmer Punkte Ergebnis
Hofer, Simon (2) (0)
Tants, Elias (1½) Flader, Tim (0) +–
Prolingheuer, Lone (½) Günter, Alfred (0) 0-1
Paarungen der 4. Runde am 17.05.19
Teilnehmer Punkte Teilnehmer Punkte Ergebnis
(0) Günter, Alfred (1)
Flader, Tim (0) Prolingheuer, Lone (½) 0-1
Hofer, Simon (2) Tants, Elias (2½) 1-0
Paarungen der 5. Runde am 31.05.19
Teilnehmer Punkte Teilnehmer Punkte Ergebnis
Tants, Elias (2½) (0)
Prolingheuer, Lone (1½) Hofer, Simon (3) 1-0
Günter, Alfred (1) Flader, Tim (0) 0-0

Tabelle 2019

Rangliste: Endstand
Rang Teilnehmer TWZ G S R V Punkte SoBerg
1. Hofer, Simon 4 3 0 1 3.0 3.50
2. Prolingheuer, Lone 4 2 1 1 2.5 4.25
3. Tants, Elias 4 2 1 1 2.5 2.25
4. Günter, Alfred 4 1 0 2 1.0 2.50
5. Flader, Tim 4 0 0 3 0.0 0.00

Voll im Abstiegskampf

Heute hatten wir die erste Mannschaft des SV Winsen(Luhe) zu Gast. Wir waren ganz optimistisch, konnten wir doch unsere stärkste Mannschaft aufbieten. Aber manchmal kommt es eben anders.

Den Anfang machte Bernd Skalmowski an Brett 1. Er übersah ein Manöver mit Läuferopfer auf h7 – eigentlich klassisch – und konnte wenige Züge später nur noch aufgeben.

An Brett 2 wollte Ralf Schöngart alles wieder richten, behielt aber nach Abtausch im Turmendspiel einen schwachen Einzelbauern, also nahm er das Remisangebot seines Gegners an.

Helmut Blanck an Brett 4 hatte nach Damentausch die offene e-Linie mit seinen Türmen besetzt. Seinem Gegner gelang aber der Vorstoß eines Bauern auf der c-Linie, der dann als Freibauer schnell den Sieg brachte.

An Brett 6 hatte Stefan Klein als Eröffnung das Schottische Gambit gewählt. Es kam zu einer Variante, die weithin ausanalysiert ist. Er bekam Stellungsvorteil, ließ aber später die mögliche Dauerfesselung in der d-Linie aus. Im Endspiel blieb ihm dann wegen einer Mattdrohung keine andere Möglichkeit als Dauerschach.

An Brett 8 hatte Henri Rückert nach der Eröffnung eine solide Stellung erreicht. Er konnte aber im Mittelspiel keinen klaren Plan entwickeln. So nahm das Unglück seinen Lauf, der Gegner bekam nach und nach immer mehr Oberwasser und Henri blieb nach 46 Zügen nur die Aufgabe.

Volker Harms hatte nach der Eröffnung einen rückständigen Bauern auf d6 erhalten und sein Gegner konnte auf d5 einen Springer postieren. Die Öffnung der a-Linie gegen den lang rochierten König brachte nicht den erhofften Erfolg. Im Verlaufe des Spiels machten sich die Stellungsschwächen bei Volker bemerkbar und der Königsangriff seines Gegners drang schließlich durch.

Thomas Kebsch hatte an Brett 5 die Französische Verteidigung gewählt. Sein Gegner büßte im 16. Zug eine Figur ein oder war es ein Opfer? Danach jedenfalls kam Thomas ganz schön unter Druck wegen seines noch nicht rochierten Königs. Er konnte aber dann mit einer Mehrfigur ins Endspiel abwickeln. Durch die nun optimale Spielführung seines Gegners hatte Thomas noch einige Schwierigkeiten. Am Ende gewann ein Mehrbauer.

Nun war nur noch das Ergebnis an Brett 3, an dem Burkhard Drewes spielte, offen. Burkhard hatte inzwischen einen Bauern erbeuten können. Dann kam noch ein weiterer Bauer dazu, sein Gegner behielt aber einen nicht zu unterschätzenden Freibauern, der schon weit vorgerückt war. Burkhard machte sich durch einige nicht optimale Züge im Endspiel selbst das Leben schwer. Am Ende ließ sein Gegner nur noch die Zeit auslaufen.

Das Spiel endete damit 3 zu 5 und wir werden wohl auf einen Abstiegsplatz abrutschen. In einer der letzten beiden Begegnungen müssen wir noch punkten.

Bernd Skalmowski

Rangliste 2019

Rangliste: Endstand
Rang Teilnehmer TWZ G S R V Punkte SoBerg DiVerg
1. Skalmowski, Bernd 11 10 1 0 10.5 51.75
2. Schöngart, Ralf 11 10 0 1 10.0 45.50
3. Thomzik, Dirk 11 6 3 2 7.5 30.50
4. Rückert, Henri 11 6 1 4 6.5 24.50
5. Klein, Stefan 11 5 3 3 6.5 24.25
6. Blanck, Helmut 11 6 0 5 6.0 22.50 2
7. Dehmel, Bernd 11 5 2 4 6.0 22.50 0
8. Krain, Rafael 11 3 2 6 4.0 16.50
9. Rußi, Peter 11 4 0 7 4.0 9.00
10. Raatz, Irina 11 3 0 8 3.0 8.00
11. Kebsch, Thomas 11 1 0 10 1.0 4.00
12. Borutta, Jan-Ole 11 1 0 10 1.0 1.00

Der vorletzte Fehler gewinnt

Unser heutiges Spiel gegen die erste Mannschaft des Breloher SC stand ganz unter der alten Schachweisheit, dass der Spieler, der den vorletzten Fehler macht, das Spiel am Ende gewinnt. Die Breloher waren komplett mit ihrer besten Besetzung gestartet.
Die Partien an Brett 1, Bernd Skalmowski, und an Brett 6, Volker Harms, endeten remis, was auch dem Spielverlauf nach passte.

An Brett 2 konnte Ralf Schöngart sich nicht aus der Umklammerung seines Gegners befreien und verlor.

Einen überzeugenden Sieg konnte dann Peter Rußi an Brett 8 erzielen.

Zwischenzeitlich hatte aber Helmut Blanck an Brett 3 eine verschachtelte Stellung erreicht, er hatte den dafür besseren Springer und wir waren alle hoffnungsvoll, doch es kam anders. Nach einem Damenzug in die feindliche Stellung war ein kleiner Bauernzug seines Gegners mit Mattdrohung schnell entscheidend.

Dann war Stefan Klein an Brett 5 dran. Er hatte nach sehr gutem Spiel eine klar bessere Stellung erreicht und konnte gerade einen Bauern gewinnen. Er wickelte aber falsch ab und verlor dabei die Dame und die Partie.

So stand es nun schon 4:2 gegen uns und die beiden noch übrigen Partien waren noch unklar.

An Brett 4 hatte Thomas Kebsch zwar einen Bauern mehr, musste aber mit einer Grundlinienschwäche und Fesselung durch den Königsläufer seines Gegners kämpfen. Als es schließlich zu einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern für Thomas kam, sah es schon nach remis aus. Thomas konnte dann aber den Mehrbauern doch durchbringen und gewann.

Nun hing alles von Henri Rückert ab. Zwischenzeitlich hatte er bereits einen Bauern und die Qualität eingebüßt. Sein Gegner hatte aber in Zeitnot dann einen ganzen Turm für nur einen Bauern zurückgegeben. So hatte Henri einen Läufer mehr für zwei Bauern und sein Gegner bot ihm remis. Das konnte er bei diesem Spielstand natürlich nicht annehmen und wir bereiteten uns auf einen langen Kampf vor. Es dauert dann aber gar nicht lange und Henri konnte auch noch den anderen Turm und damit die Partie gewinnen.

So stand es am Ende 4:4 und wir konnten einen wertvollen Mannschaftspunkt ergattern.

Bernd Skalmowski