Schachfreunde Buxtehude e.V.

SFB-logoHerzlichen Willkommen bei den Schachfreunden Buxtehude. Wir laden Sie ein, sich in diesem Portal über unseren Verein, über unsere Ziele und Aktivitäten rund um das Schachspiel zu informieren. Egal, ob Sie Schach als Leistungssport oder als Freizeitvergnügen betreiben wollen: Unser Angebot ist vielfältig und hat für jeden etwas zu bieten.

Wir trauern um Hans-Christian Schallück

Mit tiefer Bestürzung mussten die Schachfreunde Buxtehude vom Ableben unseres Schachfreundes Hans-Christian Schallück erfahren. Er hinterlässt uns erschüttert, fassungslos und traurig. Hans-Christian hat viele Kämpfe erfolgreich bestanden, diesen einen, entscheidenden konnte er nicht gewinnen.

Hans-Christian war über 20 Jahre Mitglied bei den Schachfreunden Buxtehude, einige Jahre leitete er den Verein als 1. Vorsitzender. In dieser langen Zeit hatte er eine Reihe sportlicher Erfolge und war für viele Mitspieler wegen seiner Zuverlässigkeit und seines kämpferischen Spielstils ein Vorbild. Und nicht zuletzt wegen seiner Geselligkeit war Hans-Christian ein sehr geschätzter Vereinskollege.

Alle Vereinsmitglieder übermitteln seiner Familie ihr tief empfundenes Beileid und wünschen Kraft bei der Bewältigung dieses großen Verlustes.

Die Schachfreunde Buxtehude werden Hans-Christian vermissen und Ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren.

Der Vorstand und die Mitglieder des Vereins

Klassenerhalt perfekt!

Im Auswärtsspiel gegen die erste Mannschaft aus Sottrum ging es um die Wurst. Bei einem hohen Verlust wäre der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga gefährdet.
Durch eine kurzfristige Absage konnten wir leider wieder nicht mit der vollen Mannschaft antreten. Weil es schon in vorherigen Spielen nichts gebracht hatte, ein kostenpflichtiges Brett freizulassen, entschied der Mannschaftsführer Brett 8 nicht zu besetzen.

An Brett 7 spielte Volker Harms. Als Eröffnung hatte er das Damenbauernspiel gewählt. Er hatte dabei Druck auf dem Damenflügel aufgebaut aber um die offene A-Linie nicht dem Gegner überlassen zu müssen kam es zum Abtausch der Schwerfiguren und die beiden einigten sich auf remis. Helmut Blanck musste sich an Brett 5 gegen das Budapester Gambit wehren. Bereits im 14. Zug waren dabei alle Leichtfiguren vom Brett verschwunden, wenig später wurden dann noch die Damen getauscht und das remis war die logische Folge.

Inzwischen hatte Burkhard Drewes an Brett 3 eine Ungenauigkeit seines Gegners zu einem Bauerngewinn ausgenutzt. Für den Angriff warf der noch weiteres Material ins Geschäft, aber der Angriff war nicht ausreichend und Burkhard gewann die Partie. Bei Paul Urbanek ging das vom Gegner an Brett 2 gewählte Läuferspiel in eine Stellung der Ungarischen Verteidigung über, nach dem Abtausch der meisten Figuren kam Paul mit Stellungsvorteil heraus, das Endspiel mit jeweils zwei Läufern war dann aber doch nicht zu gewinnen, Ergebnis also remis.

Bernd Skalmowski eröffnete mit e4. Es kam zur Pirc-Verteidigung. In der Eröffnungsphase spielte sein Gegner wenig kraftvoll, was er zum Aufbau eines Königsangriffs nutzte. In schwerer Stellung verlor sein Gegner zwei Bauern und Bernd gelang der Abtausch einiger Schwerfiguren bei anhaltendem Druck. Im 54. Zug gab sich sein Gegner endlich geschlagen. An Brett 6 bewies Hans-Werner Krawinkel wieder einmal seine Zähigkeit. Er hatte mit den schwarzen Steinen die Damenindische Verteidigung gewählt, musste aber seinen c-Bauern lange rückständig behalten. Er bekam es aber hin, diese Stellung bei blockierten Bauern zu seinem Vorteil -guter Läufer- auszubauen. Da er aber keinen wirklichen Gewinnweg sah, das Öffnen der Linien wäre sehr riskant gewesen, einigte man sich remis.

Nun kam es auf Stefan Klein an Brett 4 an. In der von seinem Gegner gewählten Englischen Eröffnung gewann Stefan eine Figur für zwei Bauern, musste sich aber einen Freibauern auf e7 hinstellen lassen. In beginnender Zeitnot wollte er dann die Partie im Hauruck entscheiden und opferte seinen Läufer. Dabei übersah er einen Ausweg für den gegnerischen König und verlor die Partie noch. Mit dem Endergebnis von 4:4 können wir trotzdem ganz zufrieden sein. Sichert er doch den Verbleib in der Bezirksoberliga.

Bernd Skalmowski

Bezirksoberliga 8. Runde

Am Sonntag, 13.03.16 hatten wir die Mannschaft aus Bad Bevensen zu Gast, die unbedingt einen Punktgewinn benötigte, um noch die Aussicht auf den Klassenerhalt zu haben. Wir konnten in dieser Saison das erste Mal in unserer Stammspielstätte „Hoheluft“ antreten, aber durch viele Absagen konnten wieder nicht alle Bretter besetzt werden, aus taktischen Gründen ließen wir Brett 5 frei.

Paul Urbanek kam gegen seinen Gegner sehr früh in Vorteil und gewann bereits im 17. Zug eine Figur, zusätzlich entschied sich sein Gegner noch seine Dame gegen die beiden Türme zu tauschen, vor dem 40. Zug gab er dann auf. An Brett 8 eröffnete Jürgen Domagalski, der durch seinen langen Ausfall etwas aus der Übung ist, mit dem Damengambit. Seine Stellung verschlechterte sich, als er den angebotenen Läufertausch g5 gegen e7 ablehnte. Wenig später verlor er einen wichtigen Zentrumsbauern und schließlich die Partie.

Volker Harms überließ seinem Gegner an Brett 7 zu viel Platz. In seiner eingeengten Stellung kam der Gegner zum Königsangriff, der dann nicht mehr abzuwehren war. An Brett 2 eröffnete Bernd Skalmowski mit e4. Es kam zur geschlossenen Sizilianischen Verteidigung. Sein Gegner verlor bereits in einer noch nicht Spiel entscheidenden Phase vom achten bis zehnten Zug soviel Bedenkzeit, dass er bis zur Zeitkontrolle nur noch 15 Minuten Zeit hatte. Er verlor dann einen Bauern und die Qualität, sowie in hoffnungsloser Stellung im 35. Zug durch Zeitüberschreitung die Partie.

An Brett 4 kam es zur Französischen Verteidigung. Stefan Klein mit den weißen Steinen setzte seinen Springer im 9. Zug auf das falsche Feld e2 statt f3, verlor dadurch den wichtigen Bauern e5 und nach langem Kampf dann auch die Partie. Hans-Werner Krawinkel eröffnete an Brett 6 einmal mehr mit der Englischen Partie. Im 30ten Zug bot sein Gegner, der inzwischen einen gefährlichen Mehr- und Freibauern auf e3 stehen hatte, ihm remis an. Der Mannschaftskampf wäre damit verloren, ich überließ die Entscheidung ihm selbst und so einigten sich die beiden Kontrahenten auf remis.

Nun spielte an Brett 1 noch Ralf Schöngart ein schweres Endspiel mit Springer und 2 Bauern gegen Springer und 1 Bauer. Sein Gegner hatte in der Endphase kaum noch Zeit, verteidigte sich aber sehr gut, Ralf verbrauchte dabei auch noch fast seine ganze Bedenkzeit. In dann aber schließlich doch gewonnener Stellung fiel auch das Plättchen des Gegners. So ging dieser Mannschaftskampf mit 4,5 zu 3,5 verloren und wir müssen im letzten Spiel gegen Sottrum noch einmal alle Kräfte mobilisieren.

Bernd Skalmowski

Dähne-Pokal: Ralf Schöngart im Finale

Gestern am Freitag Abend fand in Buxtehude das erste Halbfinalspiel im Bezirks-Dähne-Pokal statt. Ralf Schöngart (SFB) gewann mit weiß gegen Stefan Lehmkuhl vom Breloher SC. Damit steht Ralf zum wiederholten Mal im Finale des Dähne-Pokals, das vorausichtlich am 16. April ausgetragen wird.

Der Finalgegner steht noch nicht fest. Er wird in der zweiten Halbfinalpartie zwischen Achim Reimers und Andreas Graetsch (beide SV Winsen/Luhe) ermittelt. Eine Übesicht über den Pokalverlauf gibt es auf der Homepage vom Schachbezirk IV:

Bezirks-Dähne-Pokal 2015/2016

Großer Kampf in der 7. Runde

Die 2. Mannschaft des SV Stade war in der 7. Runde unser Gast. Wir -leider wieder einmal stark ersatzgeschwächt lieferten unserem favorisierten Gegner einen harten Kampf.

An Brett 8 spielte Jan-Ole Borutta die Eröffnung (sein Gegner hatte die Sizilianische Verteidigung gewählt) klug und die Partie war bis zum Mittelspiel ausgeglichen. Seinen Königsangriff bereitete er aber dann nicht genug vor und er verlor schließlich. Paul Urbanek hielt seinem Gegner an Brett 2 lange stand. Im Endspiel verlor er aber einen Bauern und die Partie. An Brett 6 spielte der älteste Spieler, Hans-Werner Krawinkel gegen den jüngsten. Es kam zu einer total geschlossenen Stellung in der nur zwei Leichtfiguren getauscht waren. Keiner der beiden Spieler sah einen sinnvollen Gewinnversuch und sie einigten sich auf remis.

Die Englische Eröffnung, die Burkhard Drewes Gegner gewählt hatte führte zu einem Endspiel mit ungleichen Läufern und endete schließlich remis. An 1. Brett spielte Bernd Skalmowski. Er wehrte sich gegen e4 mit der alten Philidor-Verteidigung. Sein Gegner zeigte allzu früh seine Angriffsambitionen am Königsflügel und ließ sich dann überrumpeln. Nach Verlust einer Figur am Ende der Zeitnotphase gab er auf.

Volker Harms machte an Brett 7 den Fehler, eine an sich vollkommen ausgeglichene Stellung noch gewinnen zu wollen. Er verlor dabei einen Bauern und die Partie. An Brett 4 hatte Stefan Kleins Gegnerin sich eine aussichtsreiche Angriffstellung aufgebaut. Nach einigen Abtauschen war davon aber nichts mehr übrig und es kam zu einem Endspiel mit jeweils vier Bauern, Turm und Dame. Leider ließ bei Stefan die Konzentration offenbar in dieser Phase nach. Er sah sich schließlich einem verlorenen Bauernendspiel ausgesetzt und gab auf.

Helmut Blanck wehrte sich mit der Französischen Verteidigung. Sein Gegner wählte die Abtauschvariante. Es wurden schnell viele Figuren abgetauscht und jeder behielt zwei Springer und sechs Bauern. Auch hier es versuchte der Stader – Helmut hatte schon remis angeboten- mit der Brechstange und verlor dann schließlich.

So ging der Mannschaftskampf für uns 3:5 verloren. Es zeigte sich einmal mehr, dass man eine Remis-Stellung auch remis geben sollte, weil es sonst meistens schief geht.

Bernd Skalmowski

Zwei kampflose Verluste und doch gewonnen!

In der 6. Runde der Bezirksoberliga trat unsere Mannschaft am Sonntag in Winsen (Luhe) an. Durch viele Absagen konnten wir die Bretter 3 und 5 nicht besetzen, mussten also mussten also zwei Punkte kampflos abgeben. Doch auch bei der Mannschaft aus Winsen waren die ersten vier Bretter nicht mit dem Stammpersonal besetzt.

Paul Urbanek spielte an Brett 4 mit den schwarzen Steinen. Sein Gegner verlor in der Spanischen Eröffnung sehr früh einen wichtigen Mittelbauern. Die Stellung brach danach sehr schnell zusammen und Paul gewann. Stefan Klein sah sich an Brett 6 einem starken Angriff seines Gegners ausgesetzt. Um die Dame nicht zu verlieren, musste er einen Springer opfern. Niemand hätte mehr einen Pfifferling für einen Sieg gegeben, aber Stefan schaffte es tatsächlich, das Spiel zu einem Turmendspiel mit einem Mehrbauern abzuwickeln. Schließlich patzte der Gegner und verlor durch eine Bauerngabel den Turm.

An Brett 8 spielte Volker Harms gegen Lisa Göcke. Er hatte sich für die ruhige Ungarische Verteidigung entschieden und im 17. Zug den weißfeldrigen Läufer erobert. Durch eine Fesselung auf der d-Linie bekam Lisa den Läufer wieder und behielt sogar einen Mehrbauern, der aber nicht zu verwerten war. Die beiden einigten sich auf Remis. An Brett 2 sah sich Bernd Skalmowski in der Königindischen Verteidigung dem Vier-Bauern-Angriff ausgesetzt. Er machte schon in der Eröffnung einen positionellen Fehler, der dem Gegner einen gedeckten Freibauern verschaffte. Um nicht vollends eingeschnürt zu werden, opferte er einen Springer und kam seinerseits noch zu einem Angriff, den der Gegner aber leicht parieren konnte. Wenige Züge vor dem unabwendbaren Matt gab er auf.

Hans-Werner Krawinkel (Brett 7) wählte wie üblich die Englische Eröffnung. Nachdem der Gegner für den Angriff die Qualität geopfert hatte, verteidigte er sich gut. Die Übermacht der Qualität gewann schließlich die Partie. Jetzt stand es 3,5:3,5 und Torge Albrecht an Brett 1 sollte es richten. Im Mittelspiel machte sein Gegner einige ungenaue Züge und verlor einen Bauern. Im Endspiel musste Torge für einen Figurengewinn auf dem Königsflügel seine drei Bauern auf dem Damenflügel hergeben und dem Gegner dadurch zwei verbundene Freibauern lassen. Es stellte sich aber heraus, dass er genau die richtige Strategie gewählt hatte: Die Bauern konnten vom Turm abgefangen werden und Torge stellte das 4,5:3,5 für unsere Mannschaft sicher.

Bernd Skalmowski

Ralf Schöngart ist neuer Vorsitzender

Die Schachfreunde Buxtehude werden künftig von Ralf Schöngart als 1. Vorsitzenden geführt. Er wurde gestern Abend auf der Jahreshauptversammlung zum Nachfolger von Stefan Klein gewählt, der den Verein viereinhalb Jahren geleitet hat, nun aber nicht mehr zur Wiederwahl antrat.

Ralf Schöngart gehört zu den Gründungsmitgliedern der Schachfreunde Buxtehude und hat den Verein die ersten 15 Jahre (1986 – 2002) schon einmal als 1. Vorsitzender mit aufgebaut. Ralf bedankte sich bei der Mitgliederversammlung für das entgegengebrachte Vertrauen und will gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern ein Konzept entwickeln, wie der Schachsport in Buxtehude neu belebt werden kann. Dazu soll auch die Öffentlichkeitsarbeit wieder intensiviert werden, wo Ralf auf langjährige Erfahrung aus seiner früheren Amtszeit zurückblicken kann.

Des Weiteren wurde Helmut Blanck in seinem Amt als Schriftführer für weitere zwei Jahre wiedergewählt, ansonsten gab es keine Veränderungen im Vorstand. Die Jugendarbeit wird weiterhin kommissarisch von Bernd Skalmowski und Stefan Klein geführt, die Pressearbeit soll – je nach Bedarf – flexibel zwischen einzelnen Vereinsmitgliedern aufgeteilt werden. Auf der anschließenden Siegerehrung wurden die Preisträger des vergangenen Jahres geehrt, bevor die Versammlung am späten Abend beendet war.

Ralf Schöngart gewinnt Schnellturnier

An unserem Schnellschachturnier, das jedes Jahr im Januar ausgetragen wird, nahmen dieses Mal 7 Spieler teil. Auf den ersten Platz kam Ralf Schöngart, der nur einen halben Punkt abgab und sich mit 5,5 Punkten souverän an die Spitze setzte. Den zweiten Platz holte Bernd Skalmowski mit 4,5 Punkten vor Paul Urbanek mit 4,0 Punkten. Die Kreuztabelle mit allen Ergebnissen findet sich im Menü links unter „Tuniere“ und dann „Schnellschachturnier“.